• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Grund für Feuer in Wohnhaus noch unklar

13.09.2018

Bockhorn Bis in die späten Abendstunden hinein hat der Brand eines Wohnhauses am Dienstagabend die Feuerwehren in Bockhorn noch beschäftigt. Im Einsatz waren die freiwilligen Feuerwehren aus Bockhorn, Grabstede, Zetel und Varel. Am frühen Abend war das Wohnhaus am Deichweg in Brand geraten. Wieso, ist noch unklar, die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Am Abend musste die Feuerwehr noch mit Hilfe eines Baggers das Dach abtragen. In der Isolierung befanden sich Glutnester, die sich anders nicht löschen ließen. „Gegen halb zehn waren wir wieder eingerückt“, erklärt Bockhorns Ortsbrandmeister Stefan Bieling, der den Einsatz auch leitete. Eine Stunde später kontrollierten die Feuerwehrleute noch einmal, ob das Feuer auch wirklich aus war. Auch am Mittwochmorgen wurde die Brandstelle noch einmal kontrolliert. Zur Sicherung wurde zudem ein Bauzaun aufgestellt.

Das Haus ist allerdings unbewohnbar. „Es war so heiß, dass sogar der Putz von den Wänden gefallen ist“, sagt der Ortsbrandmeister. Im Haus gab es eine Holzzwischendecke, die ebenfalls in Brand geraten war. Wegen des starken Windes mussten die Einsatzkräfte zudem die umstehenden Häuser schützen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.

Laut Polizei wurde neben dem Haus auch ein Auto beschädigt. Die Beamten schätzen den entstandenen Schaden auf einen sechsstelligen Betrag.

Die Bewohner des Hauses – ein älteres Ehepaar und dessen Tochter – wurden dem Rettungsdienst übergeben und zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Verletzt wurden sie laut Polizei aber nicht. Für sie wurde zudem eine Notunterkunft gefunden. Laut Gemeinde kamen sie bei Verwandten unter. „Das ist bei den meisten Fällen der Fall“, erklärte Bürgermeister Andreas Meinen. Ist das nicht möglich, stelle die Gemeinde notfalls eine Notunterkunft zur Verfügung. „Das ist für die Betroffenen natürlich immer eine schwierige Situation. Man steht nicht nur unter Schock, sondern verliert auch noch sein Hab und Gut. Das Wichtigste ist, dass die Leute dann erst einmal ein Dach über dem Kopf haben“, so der Bürgermeister.

Ein glückliches Ende nahm der Brand für vier Hühner, die in einem Verschlag hinter dem Haus lebten. Als die Feuerwehr eintraf, nahm sich einer der Kameraden der Tiere an. Er hält selbst zu Hause Hühner und brachte die Tiere bei sich zu Hause in Sicherheit unter.

Christopher Hanraets
Varel
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2504

Weitere Nachrichten:

Polizei | Feuerwehr

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.