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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Krebserregende Desinfektionsmittel?: Feuerwehr Bockhorn macht Atemschutzwerkstatt dicht

26.10.2018

Bockhorn Die Feuerwehren der Gemeinde Bockhorn brauchen eine neue Möglichkeit, ihre Atemschutzmasken zu reinigen. Im Ausschuss für Ordnung, Feuerschutz und Soziales der Gemeinde Bockhorn präsentierte Gemeindebrandmeister Holger Reuter am Mittwochabend im Rathaus den Antrag, für die Feuerwehren Bockhorn und Grabstede Reinigungsmaschinen für Atemschutzgeräte und Lungenautomaten anzuschaffen.

Der Hintergrund: Bislang werden die Masken nach den Einsätzen in Kaltreinigung mit einem Desinfektionsmittel gesäubert. Dieses Mittel steht laut Reuter nun im Verdacht, krebserregend zu sein. Aufgrund dieser Meldung habe er bereits die Atemschutzwerkstätten sperren lassen. Sollte es zu einem Brand kommen, wo Atemschutz erforderlich ist, hat die Feuerwehr noch ausreichend saubere Ausrüstung in Reserve.

Johann Helmerichs (SPD) zeigte sich beunruhigt: „Sollten wir bei den Kameraden nicht Bluttests machen lassen, ob sie erkrankt sind?“ Holger Reuter wiegelte ab: „Dafür ist es zu früh. Bisher besteht nur der Verdacht.“ Der Ausschuss unter Leitung von Heinke Sieckmann (CDU) sprach sich dafür aus, in diesem Jahr für Bockhorn und im Jahr 2019 für Grabstede je eine Reinigungsmaschine zu beschaffen. Sie kosten jeweils rund 17 000 Euro.

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Im Investitionsprogramm der kommenden Jahre sind laut Reuter eine Wärmebildkamera für Grabstede, mehr Digitalfunk für Einsatzstellen und vor allem die Einrichtung eines Katastrophenraumes vorgesehen. „Den brauchen wir, um die Kommunikation mit Verwaltung und Bürgern zu verbessern. Es wird künftig mehr Katastrophen wie schwere Stürme geben.“ Auch das Katastrophenschutzfahrzeug müsse irgendwann ersetzt werden.

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