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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Retter: So knackt man einen Lastwagen

25.11.2017

Bockhorn Die Fahrertür eines Lastwagens kann bis zu 80 Kilogramm wiegen. Im Tank sind schon mal mehr als 1000 Liter Diesel, und wegen der Luftfederung schwankt der Lastwagen hin und her, wenn man sich mit schwerem Gerät daran zu schaffen macht. Die Fahrerkabine kann nach vorne kippen, außerdem hat so ein Lastwagen nicht nur eine Batterie, sondern zwei, und die Windschutzscheibe ist ein tragendes Teil, das die Fahrerkabine stabilisiert. Das alles sollten Feuerwehrleute wissen. Denn wenn es mal einen schlimmen Unfall mit einem Lastwagen gibt, müssen die Retter wissen, was zu tun ist.

Das konnten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bockhorn am Donnerstagabend üben: Die Autoverwertung Bockhorn hat der Feuerwehr dazu einen schrottreifen Lastwagen zur Verfügung gestellt. Die Kameraden hatten die Möglichkeit den Lastwagen mit Spreizer, Schere und Rettungssäge zu knacken. Da schaute auch Martin Renken, Junior-Chef der Autoverwertung, genau zu.

Die Übung ausgearbeitet hatte Sönke Imken. Christian Bäckermann von der Bockhorner Feuerwehr erklärte den rund 30 Kameraden, die zur Autoverwertung an der Grabsteder Straße gekommen waren, was zu tun ist. Erst einmal müsse im Ernstfall unbedingt die Fahrerkabine mit Spanngurten gesichert werden, damit sie nicht nach vorne kippen kann. Außerdem sei es nicht unbedingt zu empfehlen, sofort die Batterien abzuklemmen, denn manche Lastwagen haben zum Beispiel eine elektrische Lenkradverstellung, die ohne Batterie nicht funktioniert. Ein weiterer guter Tipp: Links neben dem Fahrersitz haben Lastwagen eine Bedienung für die Luftfederung, die man so ausschalten könne. Das setzt aber voraus, dass die Fahrertür schon geöffnet ist.

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Bei einem Auffahrunfall kann es aber sein, dass sich die Karosserie so verkeilt, dass die Tür nicht einfach aufgeht. Die Kameraden übten deswegen, wie man mit einer Rettungssäge die Windschutzscheibe entfernt und mit dem Spreizer die Fahrertür aufhebelt. „Zum Glück wurden wir bisher nie zu einem schlimmeren Lkw-Unfall gerufen. Aber wir müssen auf den Ernstfall vorbereitet sein“, sagt Hergen Töben.


Ein Video unter   www.nwzonline.de/videos 
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Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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