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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

So argumentieren die Politiker in Bockhorn: Soll die Lange Straße eine Tempo-30-Zone werden?

11.02.2021

Bockhorn Soll die Lange Straße zur Tempo-30-Zone werden? Bockhorns Bürgermeister Thorsten Krettek meint: Ja. Auf den Antrag mehrerer Fraktionen, die sich die Tempo-30-Zone wünschen, habe er mit Anwohnern, mit Geschäftsleuten und dem Landkreis als Verkehrsbehörde darüber gesprochen. Sein Fazit: Die Tempo-Reduzierung ist möglich und eine gute Idee. Am Dienstagabend haben nun die Politiker im Bau- und Wegeausschuss darüber diskutiert und die Argumente pro und contra 30er-Zone diskutiert.

Für die 30er-Zone

Es komme sehr oft zu gefährlichen Situationen auf der Langen Straße: Weil sich viele Radfahrer nicht trauen, auf der Straße zu fahren, und stattdessen den Gehweg nutzen, komme es vor, dass sie schnell auf die Straße ausweichen müssen, wenn jemand aus einem der Geschäfte und Wohnhäuser heraus auf den Gehweg tritt. „Da hat es schon oft sehr brenzlige Situationen gegeben“, sagte Bürgermeister Krettek. Wenn die Autofahrer nur noch 30 Kilometer pro Stunde fahren würden, könnten die Radfahrer besser auf der Straße fahren.

Eine „Abrundung des Ortskerns“ sieht Olaf Nack (UWG) in der 30er-Zone. Noch besser wäre es sogar, wenn die Bordsteine höhengleich mit der Fahrbahn wären, wie man es aus anderen Ortskernen kenne, sagte Nack. Die Tendenz in den Ortskernen gehe immer weiter dahin, dass alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt den Verkehrsraum nutzen.

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Einen weiteren Vorteil sieht Diedel Loers (SPD): Wenn man auf der Langen Straße nur noch 30 fahren dürfe, würden vielleicht endlich mehr Leute, die aus Richtung Zetel kommen, die Umgehungsstraße Alte Bahnlinie und Bundesstraße nutzen, um nicht durch den Ortskern schleichen zu müssen. CDU, UWG, SPD und auch die Grünen stimmten im Ausschuss für die Tempo-30-Zone.

Gegen die 30er-Zone

Weil in einer Tempo-30-Zone rechts vor links gilt, bedeute das, dass die Autos ständig anfahren und abbremsen müssten, sagte Horst Hoffschnieder (parteilos). „Also ich bin dagegen. Der Verkehr wird durch die parkenden Autos ganz von allein verlangsamt.“

Auch Harald Duttke (FDP) stimmte im Ausschuss dagegen. „Die Lange Straße ist eine sehr dominante Straße in unserem Ort. Außerdem werden durch die Rechts-vor-Links-Regel nur zusätzliche Gefahrenstellen geschaffen, zum Beispiel an der Eichenstraße. Die ist sehr schwer einsehbar.“

Die 8000 Euro für die Umgestaltung der Einmündungsbereiche, die in einer Tempo-30-Zone alle gleichberechtigt aussehen und daher asphaltiert werden müssen, könne man anders verwenden. „Und ab 18 Uhr ist auf der Langen Straße sowieso nichts mehr los, wieso sollte man da dann mit Tempo 30 langfahren?“ Auch Harald Duttke stimmte mit Nein.

Beschließen wird letztlich der Rat: Auf Anraten von Dirk Ihmels (CDU) entscheiden die Politiker über die Zukunft der Langen Straße nicht im nicht-öffentlichen Verwaltungsausschuss, sondern in einer öffentlichen Ratssitzung.

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Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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