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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

„Baltrum“ trainiert vor Büsum Ernstfall

27.05.2019

Büsum /Horumersiel Schiffbrüchige suchen und retten, Verletzte versorgen und Havaristen schleppen: Das waren einige der Herausforderungen für die Seenotretter bei der SAREx Büsum 2019 (SAREx = Search and Rescue Exercise, Such- und Rettungsübung). Am Freitag und Samstag fand sie vor der Dithmarscher Küste statt. Bei der von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ausgerichteten Übung trainierten die beteiligten Besatzungen vor allem die Koordinierung gemeinsamer Einsätze.

„Bei Einsätzen haben die Seenotretter nicht viel Zeit zu überlegen, wie sie etwas machen müssen. Deshalb trainieren wir regelmäßig für den Ernstfall – auch komplexe Szenarien wie jetzt bei der Übung vor Büsum“, sagt DGzRS-Übungsleiter Timo Jordt, der die Szenarien für die SAREx Büsum konzipiert hat. „Wir wollen unsere Besatzungen bestmöglich auf ihre Aufgaben vorbereiten, damit im Notfall bei der Rettung Schiffbrüchiger jeder Handgriff sitzt.“

Mit dabei waren seitens der DGzRS vier Seenotrettungskreuzer – „Ernst Meier-Hedde“/Station Amrum, „Nis Randers“/ohne feste Station, „Theodor Storm“/Büsum und „Eiswette“/Nordstrand – und vier Seenotrettungsboote – „Paul Neisse/Eiderdamm, „Neuharlingersiel“/Neuharlingersiel, „Baltrum“/Horumersiel und „Hermann Onken“/Fedderwardersiel. Unterstützung aus der Luft erhielten die Seenotretter durch zwei Hubschrauber von Wiking Helikopter Services und Northern HeliCopter. Ein Arbeitsboot der Freiwilligen Feuerwehr Büsum war ebenfalls beteiligt. Insgesamt nahmen rund 100 Retter an der Übung teil.

Echt wirkende „Schiffbrüchige“ und „Verletzte“ stellte die Gruppe RUND (Realistische Unfall- und Notfalldarstellung) der DLRG Goch. Neben ihr gilt ein besonderer Dank der Seenotretter dem Hafenamt Büsum und dem Büsumer Segelverein für die Bereitstellung der Liegeplätze sowie der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein für die Annahme der „Verletzten“ an Land.


     www.seenotretter.de 
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