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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Dreijährigen vor dem Ertrinken gerettet

04.01.2019

Dangast Dramatische Szenen erlebten etwa 250 Badegäste am Neujahrstag im Quellbad in Dangast: Eine Frau wunderte sich, dass ein Kind im Wasser trieb und handelte blitzschnell: Sie zog den Jungen aus dem Becken, legte ihn am Beckenrand auf die Seite, damit er das Wasser erbrechen konnte. Der Dreijährige erlangte das Bewusstsein wieder und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Schwimmmeister Ralf Hemmen, der am Neujahrstag Dienst hatte, ist dankbar für die Unterstützung der Lebensretterin. „Ich freue mich, wenn Badegäste Zivilcourage zeigen“, sagt er.

„Generell habe ich als Schwimmmeister das Becken immer im Blick, aber alles kann man nicht sehen“, sagt er auf Nachfrage der NWZ, nachdem der Vorfall am Donnerstag bekannt wurde. Hemmen hat Monitore in seinem gläsernen Schwimmmeister-Raum und macht Rundgänge am Becken. Er betont, dass die Aufsichtspflicht bei den Eltern liegt: „Wir müssen die Eltern in die Pflicht nehmen.“

Der dreijährige Junge, der mit seinen Eltern Urlaub in Dangast gemacht hat, war von seiner Mutter zusammen mit seinem Bruder kurz allein im Schwimmbad gelassen worden, damit sie Schwimmflügel aus der Umkleide holen konnte, die sie dort vergessen hatte, so Hemmen. Der Aufforderung, nicht ins Wasser zu gehen, kam der Dreijährige nicht nach, und als die Mutter nach kurzer Zeit wiederkam, suchte sie den Kleinen vergebens.

Nachdem die Lebensretterin den Jungen hatte erbrechen lassen, wurde er von der Mutter und Ralf Hemmen in einen Nebenraum gebracht und mit Sauerstoff versorgt. „Der Junge war da schon wieder bei Bewusstsein und ansprechbar“, so Hemmen. Bei verunfallten Kindern, bei denen nicht klar ist, wie lange sie unter Wasser waren, werde generell der Rettungsdienst gerufen. Am Donnerstag konnte der Junge wohlbehalten aus dem Krankenhaus entlassen werden, teilt Ralf Hemmen nach einem Telefonat mit den Eltern mit.

Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
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