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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Hilfsbereitschaft: Der ganze Ort sucht Santo

15.06.2011

GRAFSCHAFT Das hat er nun davon: Hausarrest an der langen Leine. Mindestens 14 Tage lang. Bei guter Führung vielleicht auch weniger. „Strafe muss sein“, sagt Susanne Emkes mit gespielter Strenge und der vierjährige Labrador-Retriever „Santo“ setzt seinen unschuldigen Dackelblick auf.

Er versteht natürlich nicht, was er falsch gemacht hat, als er vorige Woche einfach mal so abgehauen ist, um die Welt ohne Frauchen zu erkunden.

Als Susanne Emkes aus Grafschaft auffiel, dass ihr „Santo“ weggelaufen war und das Tier auch nach zweistündiger Suche in Grafschaft nicht aufzufinden war, da beschlich sie gleich „so ein komisches Gefühl“. Doch Po­lizei und Tierheim konnten nicht weiterhelfen, und so druckte die Grafschafterin am heimischen Computer „Fahndungs-Plakate“ mit „Santo“-Konterfei aus, die sie am selben Abend in Grafschaft und Umgebung verteilte. Eine Frau sprach sie gleich an: „Ihren Hund habe ich gerade gesehen – der lief auf der Straße nach Sengwarden.“

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„Die Frau hat keinen Moment gezögert, mit mir in ihrem Auto die Strecke bis nach Voslapp abzufahren“, freut sich Susanne Emkes über so viel Hilfsbereitschaft. Doch die Suche nach dem Familienhund, an der sich auch andere beteiligten, blieb vorerst ohne Erfolg. In ihrer Sorge, der Hund könnte angefahren und verletzt worden sein, hat Emkes allen Tierarztpraxen ein Suchplakat gefaxt und konnte in der Nacht kaum einschlafen: „Santo ist immer so paddelig, hoffentlich ist ihm nichts passiert.“

Erleichterung am nächsten Vormittag: Ein Tierarzt aus Neustadtgödens meldete sich: „Der Ausreißer ist bei mir, und ihrem Hund geht es gut.“

Santo, der offenbar nicht wieder nach Hause fand, war auf einem Bauernhof in Anzetel gelandet. Weil der Bauer zu diesem Zeitpunkt nichts mehr erreichen konnte, behielt er den großen braunen Hund erst einmal bei sich. Santo half beim Treiben der Kühe, spielte mit dem Hofhund und nächtigte in der Scheune. Am anderen Morgen brachte der Landwirt den fremden Hund zu seinem Tierarzt und der las den Chip aus.

„Ich bin froh und erleichtert“, sagt Susanne Emkes. „Nicht nur darüber, dass Santo wieder da ist, sondern dass es auch so viele Menschen gibt, die mir geholfen haben.“

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