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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Unfall: Dramatischer Unfall auf der Autobahn

27.10.2014

Varel Dramatische Szenen haben sich am Freitagabend bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 29 zwischen Obenstrohe und der Abfahrt Jaderberg abgespielt. Ein 20-jähriger Autofahrer aus Varel kam dabei ums Leben, zwei weitere Personen wurden verletzt (die NWZ  berichtete). Den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Obenstrohe und Varel sowie die Helfern des Rettungsdienstes und den Autobahnpolizisten bot sich ein schreckliches Bild: Ein brennendes Fahrzeug hinter der Leitplanke, ein Unfallopfer auf der Straße, zwei weitere stark beschädigte Fahrzeuge auf dem Seitenstreifen und an der Mittelleitplanke.

Erst Stunden später konnten die Polizisten nach einer akribischen Unfallaufnahme den Unfallhergang rekonstruieren. Denn die Zeugen konnten zunächst nicht befragt werden, weil sie im Krankenhaus waren. Danach war der 20-Jährige gegen 20.30 Uhr aus ungeklärter Ursache in die Mittelleitplanke geraten. Unbeleuchtet schleuderte das Fahrzeug auf den Hauptfahrstreifen, wobei es von dem Kombi einer 30-jährigen Frau aus Schortens von hinten erfasst wurde. Das Fahrzeug des 20-Jährigen drehte sich dadurch, so dass er von einem nachfolgenden Kleintransporter erfasst wurde, der von einem 36-jährigen Vareler gesteuert wurde. Beim ersten Aufprall stand der Pkw komplett in Flammen, der Fahrer wurde brennend auf die Fahrbahn geschleudert. Der brennende Pkw wurde über Leitplanke katapultiert und blieb brennend auf der Berme liegen. Versuche, die Flammen des Unfallfahrers abzulöschen, scheiterten. Obenstrohes Ortsbrandmeister Volker Sermond berichtete, dass sich vor Eintreffen der Rettungskräfte ein Notarzt (in seiner Freizeit) und eine Polizistin als Ersthelfer um die Versorgung der Verletzten kümmerten. Der 20-Jährige verstarb jedoch am Unfallort.

Während der Verkehr auf der Autobahn Richtung Oldenburg zum Erliegen kam, sperrte die Autobahnmeisterei die Autobahn bei Obenstrohe. Der Verkehr wurde über die Oldenburger Straße und Heubült zur Auffahrt Jaderberg geleitet. Bis 5 Uhr früh war die Fahrbahn zur Unfallaufnahme gesperrt. Die Freiwilligen Feuerwehren waren mit sechs Fahrzeugen ausgerückt, zur Spitzenzeit waren vier Rettungswagen, zwei Notärzte zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und die Polizei mit mehreren Einsatzfahrzeugen. Das Technische Hilfswerk aus Jever sorgte für die Ausleuchtung der Unfallstelle. Die Fachgruppe Beleuchtung, Einsatzleiter Marco Hinrichs, rückte mit 15 Helfern aus. Ihre „Powermoons“ leuchteten 275 Meter Autobahn aus.

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Die Polizei sucht noch nach Hinweisen auf das Unglück. Etwaige Zeugen des Unfalls auf der A 29 sollen sich bei der Autobahnpolizei Rastede unter Tel. 04402/9330 melden.


Mehr Infos unter   www.nwzonline.de/fotos-friesland 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
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Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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