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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Bergung: „Eine Sprengung wäre durchaus möglich gewesen“

15.05.2017

Ellenserdammersiel Auch wenn es glimpflich ausgegangen ist: Wären unter dem Gleis in Ellenserdammersiel tatsächlich Weltkriegsbomben gefunden worden, hätten diese möglicherweise gesprengt werden müssen. Das vermutete Sprengmeister Hans Mohr am Samstag. Denn der Boden an der Fundstelle ist sehr moorig und feucht.

Das erschwere eine Bergung oder Entschärfung, erläuterte der Experte vom Kampfmittelräumdienst. „Wenn die Bombe auf dem Boden auftrifft dreht sie sich wieder nach oben“, sagte Hans Mohr. Dann liegt sie mit dem Kopf sozusagen wieder nach oben. Das Problem: „Der Zünder liegt meistens am Ende.“ Deshalb müsste man erst einmal am Blindgänger vorbeigraben. Und das wäre in dem Untergrund, wie es ihn in Ellenserdammersiel an der Bahnstrecke gibt, sehr schwierig geworden. Um die Bombe unschädlich zu machen, hätte sie kontrolliert gesprengt werden müssen.

Die beiden Fundstellen lagen in unmittelbarer Nachbarschaft zur Autobahn 29. Die eine vor dem Hiddelser Tief, die andere etwa 80 Meter weiter in Richtung Sande am Bahnübergang der neu gebauten Umgehungsstraße. Sonden hatten bei Vermessungsarbeiten angeschlagen.

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Zunächst wurde am Samstagmorgen der Gleiskörper entfernt, anschließend die Schottersteine. Ein Bagger grub dann bis etwa einen Meter an die Fundstücke heran. Danach wurde mit Stechsonden, wie sie auch nach Lawinenabgängen im Schnee verwendet werden, vorsichtig weitergesucht. „Damit ertasten wir, wie groß das Teil ist und welche Form es hat“, so Hans Mohr. Danach war schnell klar: Im Boden liegen keine Bomben.

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