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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Bombenbergung In Ellenserdammersiel: Er entscheidet über eine mögliche Sprengung

09.05.2017

Ellenserdammersiel Am Samstag wird es spannend: Dann rücken die Bagger an, mit denen der Vermutung, in Ellenserdammersiel könnten zwei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden sein, im wahrsten Sinne des Wortes auf den Grund gegangen wird. Das berichtete Sprengmeister Hans Mohr vom Kampfmittelräumdienst am Montag bei einer Lagebesprechung vor Ort. Entdeckt wurden die Metallkörper bei routinemäßigen Sondierungen, wie sie vor Tiefbauarbeiten die Regel sind.

Ob es sich tatsächlich um Sprengkörper handelt, „sehen wir erst, wenn wir ausgegraben haben“, erklärte Mohr. Auf jeden Fall liegen zwei Metallkörper in drei beziehungsweise sechs Metern Tiefe. Spundwände sind um die Gegenstände in den Fundstellen eingerammt worden – eine liegt direkt neben den Gleisen der Eisenbahn, auf denen derzeit noch die Züge der Nordwest-Bahn fahren.

Schon jetzt ist das Gelände weiträumig abgesperrt. Sicherheitsleute der Bahn sind im Einsatz. Sie wollen verhindern, dass Schaulustige die Arbeiten behindern oder sich in Gefahr begeben. Auch die Gleise werden am Samstag abgebaut. Aufgrund der Bauarbeiten an der Bahnstrecke Oldenburg – Wilhelmshaven ist an Wochenenden ohnehin ein Schienenersatzverkehr ab Varel nach Sande und zurück eingerichtet.

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Sollte es sich um Blindgänger handeln, die kontrolliert gesprengt werden müssen, kommen drei Wassersäcke mit zusammen 75 000 Litern Inhalt als Abdämmung zum Einsatz. Für das Wasser muss die Freiwillige Feuerwehr Bockhorn sorgen. Gemeindebrandmeister Holger Reuter und Ortsbrandmeister Stefan Bieling waren bei der Besprechung am Montag dabei. Die Leitungen und Pumpen werden am Samstag gelegt.

Hans Mohr schaute sich auch die umliegende Gegend sehr genau an. Aktive Gasleitungen liegen nicht im Boden, die nächste Windkraftanlage sei weit genug entfernt.

Die Baggerschaufeln werden sich bis auf etwa einen Meter den „Bomben“ nähern, das geht alles mit genauester Technik. Dann kommt die Stunde von Hans Mohr. Er wird entscheiden, was passiert: Entwarnung, entschärfen in der Tiefe oder bergen. Die nötige Erfahrung bringt der Experte mit. 60 bis 70 Bomben hat er bereits unschädlich gemacht.

Sollte Hans Mohr die Sprengung ins Auge fassen, wird am Sonntag, 14. Mai, im Radius von 1000 Metern um den Fundort herum evakuiert. Bis 9 Uhr müssen 120 Anwohner ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Auch die Autobahn 29 wird dann gesperrt. Im Bockhorner Rathaus wird der Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst koordiniert. Für Fragen steht das Ordnungsamt unter Tel. 04453/70844 zur Verfügung.

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