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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Feuerwehr bezieht neues Domizil

13.06.2016

Neuenburg Mit Sirenengeheul und Musik des Feuerwehrspielmannszugs Zetel/Neuenburg ist am Sonntag das neue Feuerwehrgerätehaus an der Bundesstraße 437 offiziell eingeweiht worden. Das moderne Gebäude in Neuenburg ist 250 Quadratmeter groß. Der Bau kostete rund 1,1 Millionen Euro.

Aufgrund geänderter Vorschriften der Feuerwehrunfallkasse war dieser Bau notwendig. Die modernen Feuerwehrfahrzeuge sind breiter und benötigen mehr Stellfläche. Größere Fahrzeughallentore ermöglichen schnellere Ausfahrten. Ab jetzt wird für die Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Neuenburg jeder Einsatz nach einem durchgeplanten Schema ablaufen: Die Kameraden parken hinten auf dem Parkplatz, gehen durch die hinteren Eingänge in das Haus, ziehen sich in den Umkleiden um, betreten in voller Montur die Fahrzeughalle direkt von den Umkleiden aus. Sie fahren dann durch die vorderen Tore mit den Einsatzfahrzeugen los.

Wenn sie zurückkommen, legen sie ihre verrußte Kleidung in einen extra dafür vorgesehenen Raum. Das ganze Haus ist so entworfen, dass jeder Ablauf reibungslos funktioniert. „Im alten Feuerwehrhaus war das schon grenzwertig. Umgezogen haben wir uns in der Fahrzeughalle direkt neben den Fahrzeugen. Da war einfach viel zu wenig Platz“, sagte Ortsbrandmeister Harm Langediers.

„Das ist ein guter Tag für Neuenburg und für die Gemeinde Zetel. In dieser Größenordnung bauen wir nicht alle Tage“, freute sich Bürgermeister Heiner Lauxtermann. Sein Kollege Antoni Byrdy aus der polnischen Partnerstadt Szczyrk beglückwünschte die Kameradinnen und Kameraden: „Ich hoffe, dass die Türen möglichst wenig geöffnet werden, und wenn, dann nur zu Übungen.“

Der stellvertretende Landrat Bernd Pauluschke wies auf die Wichtigkeit der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis hin und meinte: „Das ist auch günstiger als Berufsfeuerwehren.“

Federführend begleiteten Sascha Biebricher und Jörn Haußmann vom Architekturbüro Kapels das Bauprojekt von der Planung bis zur Fertigstellung. In einer Diaschau konnten die Baufortschritte nachvollzogen werden.

Die Alterskameraden übergaben eine Figur des Schutzpatrons der Feuerwehren, Sankt Florian, und die Ortswehr Grabstede brachte ein „Firmenschild“ mit. Eigentlich wollten die Feuerwehrleute ein neues Fahrzeug HLF 10 präsentieren, aber das wird nun erst am kommenden Mittwoch geliefert.

Ein dann nicht mehr benötigter Unimog geht an die Kameraden der polnischen Partnerstadt. Als Dank dafür hatte Antoni Byrdy Getränke für einen gemeinsamen Fernsehabend mitgebracht – am Donnerstag, wenn um 21 Uhr Polen bei der Fußball-EM gegen Deutschland spielt.

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