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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Übung: Feuerwehren beweisen Kompetenz

02.10.2013

Grabstede Es war eine Aufsehen erregende Inszenierung mitten im Dorf. Montagabend rückten die Ortswehren Bockhorn und Grabstede zu einer Übung aus, unterstützt von der Bereitschaft Zetel des Deutschen Roten Kreuzes. Auf der Kegelbahn des „Grabsteder Hofes“, so die Annahme, war ein Feuer ausgebrochen. Drei Angestellte der Gaststätte hatten versucht, den Brand selbst zu löschen, galten dann jedoch aufgrund starker Rauchentwicklung als vermisst.

Beide Wehren wurden alarmiert, die Grabsteder – ihr Feuerwehrhaus steht in der Nachbarschaft – waren gleich da. Ihr erstes Fahrzeug aber, der Unimog, „kollidierte“ mit einem Pkw. Während die Grabsteder den Brand bekämpften, bemühten sich DRK und Bockhorner Kameraden um zwei „schwer verletzte“ junge Frauen in dem Auto. Das waren die beiden Aufgaben, die der Grabsteder Ortsbrandmeister Friedo Eilers als Einsatzleiter zu lösen hatte.

Der vermeintliche Brand war schnell unter Kontrolle, die Wasserversorgung funktionierte gut. Die Frauen in dem erheblich beschädigten Auto mussten allerdings länger unter der eingedrückten Frontscheibe verweilen. Mit schwerem Gerät wurde das Wrack von der Feuerwehr auseinander gebrochen, damit die Rettungssanitäter die „Opfer“ bergen konnten.

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Viele Autofahrer auf der Hauptstraße wurden Zeugen der Übung, sie wurden von Karl-Heinz Hübner (Bockhorner Polizei) vorsichtig zwischen den Feuerwehrwagen hindurch gelotst. Kreisbrandmeister Gerd Zunken war Beobachter der Übung, ebenso der Bockhorner Gemeindebrandmeister Holger Reuter. Sein Fazit: „Es ist alles sehr gut gelaufen, es wurde professionell gearbeitet. Vieles musste auf einmal geregelt werden, es war eine komplizierte Sachlage.“ Auch sein Stellvertreter Holger Warnken war zufrieden: „Die Übung ist gut gelaufen, alle Beteiligten haben Kompetenz bewiesen.“

Bockhorns Bürgermeister Andreas Meinen sagte: „Es ist schon beruhigend, zu sehen, welchen Leistungsstand unsere beiden Feuerwehren und der Rettungsdienst aufweisen. Das greift ineinander.“

Jana Kruse (16) hatte sich mit ihrer Schwester Lea (19) für die Rolle der „Verletzten“ zur Verfügung gestellt. Ihr Eindruck: „Das war schon sehr aufregend. Zunächst waren wir ganz locker, aber dann bekamen wir in unserer Lage in dem kaputten Auto doch ernsthaftere Gefühle, ein bisschen Angst war auch dabei. Aber es ist alles in Ordnung.“

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