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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Bürgerverein Förrien-Minsen: Einsatz, damit Dorf nicht stirbt

14.03.2020

Förrien-Minsen „Die 120 Jahre schaffen wir auch noch“: Heiko Müller, der Vorsitzende des Bürgervereins Förrien/Minsen blickt optimistisch in die Zukunft: Denn die 100er Marke hat der Bürgerverein vor 16 Jahren schon geschafft – in vier Jahren steht dann der 120. Geburtstag an. Und mit etwa 100 Mitgliedern und Ehrenmitgliedern einschließlich der vier Neuaufnahmen müsste das Weiterbestehen zu schaffen sein.

Außerdem hat der Verein ein gutes Finanzpolster; das stellte Kassenwartin Lenchen Wiesner in ihrem Rechenschaftsbericht fest. Die Finanzen gestaltetes sich deshalb so positiv, weil durch die Auflösung des Seebadevereins dessen Kapital in die Kasse des Bürgervereins floss.

Besonders dankte der Vorsitzende allen fleißigen Händen, die dabei mithelfen, „dass das Dorf nicht stirbt“. Denn die Infrastruktur in beiden Dörfern wird nur noch durch die beiden Restaurants „Deichgraf“ und „Alte Schmiede“ sowie durch das Nationalpark-Haus Wangerland in Minsen und einige Vereine wenig aufrecht gehalten. Trotzdem sind die Mitglieder optimistisch und begrüßen die geplanten Aktivitäten.

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Wichtig ist dem Bürgerverein eine Ausweitung der Weihnachtsdekoration im Dorf. Das bedeutet, dass mehr Weihnachtssterne im Ort aufgehängt werden müssen. Außerdem möchten die Mitglieder die Jugend im Ort fördern. Um das zu erreichen, wollen Mitglieder die Hütte am Gästehaus (Nationalpark-Haus) erneuern.

Ob in Förrien/Minsen Schilda grüßen lässt, wird sich zeigen. Denn der Vorstand möchte gern an den Ortseingängen oder -ausgängen Begrüßungsschilder aufstellen. Da aber die Schilder größer als ein Quadratmeter sein sollen, unterliegen sie dem Baurecht. Das ist nicht nur kompliziert und wenig kundenfreundlich, sondern auch mit Kosten verbunden. Wie hoch sich die Verwaltungskosten allerdings summieren, darüber konnte der Vorsitzende aus dem Rathaus bisher keine Auskunft bekommen.

Wünschenswert für die Mitglieder ist ebenfalls eine Sanierung der Straße Hohe Rhede, da sich in diesem Bereich viele tiefe Schlaglöcher befinden – für Pkws nicht besonders einladend.

Kontinuität im Verein zeigte sich ebenfalls bei den Neuwahlen. Und so wurden die meisten Ämter mit den „alten“ Inhabern erneut besetzt. So führt Heiko Müller den Verein im nächsten Jahr weiter, Joachim Meyer bleibt Stellvertreter, Hartmut Baumann 1. Schriftführer, Lenchen Wiesner Kassenwartin und Ingo Bohms stellvertretender Kassenwart. Im Vergnügungsausschuss sind Heidi und Hartmut Baumann sowie Frank und Edith Hinrichs und Maike Meyer aktiv.

Im Anschluss an die Versammlung zeigte Mitglied Jürgen Wiesner zwei Super-Acht-Filme über den Bürgerverein und das Leben in den beiden Orten aus den Jahren 1977 und 1978.

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