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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Zwei Sprengungen erfolgt – Knall bis Varel zu hören

29.11.2018

Friedrichsfeld Großer Aufruhr rund um Friedrichsfeld: Am frühen Mittwochnachmittag gingen die Sirenen los, die Feuerwehr rückte aus, Mitarbeiter des Stadtbetriebs sperrten Straßen ab, die Polizei rückte zur Evakuierung an. Der Grund für all die Aufregung: Mitten in Friedrichsfeld wurden Bomben gefunden, die sich nicht entschärfen ließen und deshalb gesprengt werden mussten.

In einem Radius von 1000 Metern rund um die Fundstelle mussten die Menschen ihre Häuser verlassen. Laut Dirk Heise, Erster Stadtrat in Varel, waren von der Evakuierung 74 Menschen betroffen. In der Sporthalle in Altjührden wurde eine Notunterkunft eingerichtet, die auch von vier Bürgern in Anspruch genommen wurde.

Wer am Nachmittag in Altjührden oder auf der Bundesstraße 437 in Richtung Bockhorn unterwegs war, wird die Straßensperrungen wahrscheinlich gesehen haben. Plaggenkrugstraße, Altjührdener Straße und der Grabsteder Weg waren dicht. Dutzende Autos kamen aus der Sperrzone gefahren; wer hinein wollte, wurde von den Streckenposten wieder zurück geschickt.

Die Feuerwehren Varel, Obenstrohe und Borgstede-Winkelsheide kontrollierten die Waldwege, um sicher zu gehen, dass auch keine Fußgänger in den Gefahrenbereich des ehemaligen Standortübungsplatzes gerieten. Weitere Feuerwehrkameraden waren mit einem Tanklöschfahrzeug bei der Sprengung vor Ort. Über dem Einsatzort drehte ein Hubschrauber seine Runden.

Gesprengt werden musste gleich zwei Mal. Auf dem alten Militärgelände wurde demnach eine 500-Kilogramm-Bombe – ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg – gefunden, außerdem ein Bündel mehrerer Sprengkörper. Nach unbestätigten Angaben soll es sich dabei um drei 20-Kilogramm-Sprengkörper gehandelt haben.

Um Punkt 15 Uhr war es so weit. Ein weit hörbarer Knall verkündete die erste Sprengung. Rund zehn Minuten später gab es einen weiteren, noch einmal deutlich lauteren Knall zu hören. Selbst in Dangast und Zetel haben die Menschen die Explosion gehört. Für einen kurzen Moment stieg Rauch auf, der sich aber auch schnell wieder verflüchtigte. Kurz darauf wurden die Straßen freigegeben.

Aus Sicht von Dirk Heise ist alles reibungslos abgelaufen. Bereits am Vormittag sei man über den Fund in Friedrichsfeld informiert worden und habe dann zusammen mit Feuerwehr und Polizei einen Stab im Rathaus aufgebaut, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Christopher Hanraets
Varel
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2504

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