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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

VERSAMMLUNG: Gerd Janssen 50 Jahre in der Feuerwehr

31.03.2009

STEINHAUSEN Ehrungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Bockhorn in der „Altdeutschen Diele“ in Steinhausen. Landrat Sven Ambrosy und Kreisbrandmeister Reinhard Oncken konnten vier Niedersächsische Ehrenzeichen für langjährige Verdienste überreichen: An Alfred Zumbrägel für 25 Jahre, Heinz Scholz und Martin Budelmann für 40 Jahre und – alle Anwesenden erhoben sich von den Plätzen – an Gerd Janssen für 50 Jahre Dienst in der Feuerwehr.

Viele Gäste

Gemeindebrandmeister Helmut Tetz begrüßte zahlreiche Gäste, neben Ambrosy und Oncken Regierungsbrandmeister Gerd Junker, die Ortsbrandmeister Gerd Ihnen (Bockhorn) und Friedo Eilers (Grabstede) mit ihren Ehrenbrandmeistern Werner Harms und Erwin Fangmann, die Aktiven und die Alterskameraden. Der Bockhorner Bürgermeister Ewald Spiekermann führte die Delegation von Rat und Verwaltung an mit seinem Stellvertreter im Amt, Andreas Meinen, Ordnungsamtsleiter Stephan Haaken sowie dem Feuerschutzausschuss unter Leitung von Horst Hoffschnieder. Die Polizei wurde durch Karl-Heinz Hübner und Erni Lübben, die Notfallseelsorge durch Pastor Harro Kawaletz und die Oldenburgische Landesbrandkasse durch Udo Lammers vertreten.

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87 Aktive

Zu insgesamt 47 Einsätzen mussten beide Wehren im vergangenen Jahr ausrücken, zu 12 Brandfällen und 32 technischen Hilfeleistungen wie Verkehrsunfällen. Dreimal wurde „Blinder Alarm“ gegeben. Aus den Brandeinsätzen ergab sich Tetz zufolge eine Schadenssumme von rund 180 000 Euro, dem standen erhaltende Werte von etwa 800 000 Euro gegenüber. Zur Zeit sind 87 Kameraden aktiv, die zusammen fast 9000 Stunden Dienst- und Einsatzstunden geleistet hatten. Höhepunkt 2008 war der Bezirksentscheid der Feuerwehren in Bockhorn gewesen (die NWZ berichtete). Tetz dankte allen Kameraden für ihren Einsatz und der Gemeinde für ihre Unterstützung.

Die Nachricht des Tages konnte dann Landrat Ambrosy verkünden: „Die Bockhorner Wehren werden 2011 den Landesentscheid auf dem Oldtimergelände ausrichten. Darauf sind wir alle stolz, das ist eine Auszeichnung für Bockhorn und Grabstede und eine gute Werbung für den ganzen Landkreis.“

Positive Resonanz

Darüber freute sich natürlich auch Spiekermann: „Könnte ein guter Abgang für mich werden, wenn ich 2011 aus dem Amt als hauptamtlicher Bürgermeister scheiden werde.“ Er bezeichnete die Feuerwehren als „unverzichtbaren Bestandteil unseres Gemeinwesens. Wir brauchen Menschen, die Verantwortung für ihre Umfeld übernehmen.“ Gerd Junker hatte sich stark für die beiden Bockhorner Wehren als Gastgeber des Landesentscheids eingesetzt: „Wir haben von allen Seiten positive Resonanz erfahren, auch von der Familie Ahlers, die das Oldtimergelände wieder zur Verfügung stellt.“ Reinhard Oncken lobte wie alle Redner vor ihm die tolle Jugendarbeit in Bockhorn und Grabstede, rief aber angesichts schwindender Bevölkerung dazu auf, nicht nachzulassen: „Der Kampf um die Jugend hat begonnen.“

Das betonte auch Udo Lammers und überreichte einen Scheck für die Jugendarbeit, darin gefolgt von Holger Warnken, dem Vorsitzenden des Fördervereins der Feuerwehren, der zur Hauptversammlung am 6. April, 20 Uhr, ins Feuerwehrgerätehaus Bockhorn einlud.

Beförderungen und Bilanz der jugendarbeit

Auf der Hauptversammlung der Ortswehren Bockhorn und Grabstede wurden Jan-Dirk Franzen, Thorsten Franzen und Daniel Müller zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Andre Ohmstede, Stefan Lehmann und Torsten Eilers sind jetzt Hauptfeuerwehrmänner. Stefan Bieling wurde zum Brandmeister ernannt. Gemeindejugendwart Siegmund Wernicke berichtete aus der Arbeit der beiden Jugendfeuerwehren, zu denen 40 Jugendliche gehören, die sich neben technischen Diensten, der Ausbildung und der allgemeinen Jugendarbeit auch in besonderer Weise für den Umweltschutz einsetzen. Beim Kreisentscheid waren sie sehr erfolgreich, drei Teams hatten sich für den Bezirksentscheid qualifiziert: „Ein Zeichen für unser konsequentes Üben,“ freute sich Siegmund Wernicke.

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