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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

JUSTIZ: Geschlagen, getreten – Quittung vom Gericht

13.01.2007

VAREL Der Angeklagte ist erst 15 Jahre alt. Bei Polizei und Justiz gilt er als Intensivtäter.

von Anthea Etzold,

Simon Pfretzschner

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und Hans Begerow VAREL - Wegen einer ganzen Reihe von Straftaten haben sich jetzt sieben Jugendliche und Heranwachsende vor dem Jugendschöffengericht Varel verantworten müssen. Die Staatsanwaltschaft hatte die jungen Männer wegen schweren Diebstahls und Körperverletzung angeklagt. Hauptangeklagter war ein erst 15-Jähriger, der schon mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten war.

Der Hauptangeklagte war wegen eines Einbruchdiebstahls, mehrerer Körperverletzungen und eines weiteren Diebstahls angeklagt worden. Während er die ihm zur Last gelegten Körperverletzungen und den Diebstahl einräumte, bestritt er, an einem Einbruchdiebstahl in Winkelsheide im Sommer 2006 beteiligt gewesen zu sein. Belastet wurde der Jugendliche jedoch von einem heranwachsenden Mitangeklagten, der die Tat zugab. Zusammen mit dem 15-Jährigen habe man Unterhaltungselektronik aus dem Wohnhaus entwendet. Der Abtransport der Beute erfolgte mit einem Fahrradanhänger. Über einen Kellerrost waren die beiden in das Wohnhaus eingedrungen.

Desweiteren hatte die Staatsanwaltschaft eine Reihe von Körperverletzungen aufgelistet, an denen der 15-Jährige und – in wechselnder Tatbeteiligung – weitere Jugendliche und Heranwachsende beteiligt waren. So hatte der Hauptangeklagte einen Hausmeister in einem Geschäftshaus ins Gesicht geschlagen, einen Würstchenverkäufer mit einer Gehhilfe ins Gesicht geschlagen und sich an einer Rauferei mit anderen Jugendlichen beteiligt. Dabei waren drei Jugendliche geschlagen und getreten worden. Nur bei einem Anklagepunkt, einer Schlägerei auf dem Schlossplatz beim „Vareler Mittwoch“, war der 15-Jährige nicht beteiligt. Nach Überzeugung des Gerichts war der Angeklagte für alle ihm zur Last gelegten Taten verantwortlich. Es verurteilte ihn zu einer achtzehnmonatigen Jugendstrafe ohne Bewährung, denn erst im August war der Jugendliche vor dem Jugendschöffengericht verurteilt worden. Damals standen ähnliche Straftaten zur Verhandlung. Das damalige Urteil hatte der junge Mann angefochten, seine

Berufung gegen die Jugendstrafe von einem Jahr ohne Bewährung war vom Landgericht jedoch verworfen worden. Unter Einbeziehung des Urteils vom August verhängte das Gericht eine Jugendstrafe von anderthalb Jahren, die nicht zur Bewährung ausgesetzt werden kann. Desweiteren wurden zwei Mitangeklagten Geldbußen auferlegt, abzuzahlen in Monatsraten. Zwei weitere Mitangeklagte erhielten wegen der Beteiligung an Körperverletzungen eine Woche Dauerarrest, ein 17-Jähriger muss einen Freizeitarrest verbüßen. Das Verfahren gegen einen 16-Jährigen wurde wegen Geringfügigkeit eingestellt.

Das Urteil ist rechtskräftig, weil die Angeklagten auf Rechtsmittel verzichteten. Der 15-Jährige wird damit demnächst die Jugendstrafe antreten müssen.

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