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Feuerwehr: Einsätze zunehmend kompliziert

26.02.2018

Hohenkirchen Vor der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hohenkirchen standen zwei Einsätze (siehe Artikel unten)– und so begann die Mitgliederversammlung eine gute Stunde später. „Das habe ich während einer Jahreshauptversammlung noch nicht erlebt“, meinte Ehrensortsbrandmeister Hermann Meyer.

Feuerwehr Hohenkirchen: Personalien

Beförderungen:
 Zu Oberfeuerwehrmännern: Janik Großklaus, Tako Behrens, Timo Herren, Timo Janßen und Pascal Reichow.
 Zur Oberfeuerwehrfrau: Erika Bründermann
 Zu Hauptfeuerwehrmännern/frauen: Titzian Cordes, Steven Großklaus, Ina Eilers.
 Als Feuerwehrmann-Anwärter wurden Marco Herren und Raffael Reiff in die aktive Wehr aufgenommen.

Ehrungen:


 Eike Eilers für 25 Jahre Dienst in der Einsatzabteilung
 Martina Düpont für 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr wurde geehrt vom Landesfeuerwehrverband

Neuaufnahmen: 2017 wurden Jens Breitmann, Janik Großklaus, Christian Janzen sowie Marco Herren und Raffael Reiff (aus der Jugendfeuerwehr) in die Einsatzabteilung aufgenommen.

Austritte: Martina Düpont (Alters- und Ehrenabteilung), Mariangela Colucci-Nagel, Joachim Göwert, Saskia Reichow (Accum), Kevin Siefken und Horst Rohlfs (passives Mitglied)

Neuwahlen: Henning Gerdes (Gerätewart), Dieter Herren (Kassenwart), Svenja Münstermann (Kleiderwartin), Mitja Neumann (stellvertretende Kleiderwartin), Manuel Emken (Hausmeister) und Eike Hildebrandt (Festausschuss).

Die Erklärung: Früher meldete die zur Versammlung einladende Wehr sich ab und eine andere Wehr übernahm deren Einsätze. Doch seit einigen Jahren werden im Wangerland stets mindestens zwei Feuerwehren alarmiert. Darauf ging auch Ortsbrandmeister Eike Eilers in seinem Jahresbericht ein, denn das neue Feuerwehrkonzept habe sich sehr bewährt.

Jugendwehr bewährt sich

Die Schwerpunktfeuerwehr Hohenkirchen verfügte Ende 2017 über 46 Kameraden in der Einsatzabteilung, davon fünf Kameradinnen. Sie leisteten gemeinsam 4993 Dienststunden und 1509 Einsatzstunden und nahmen an 59 Lehrgängen mit einer Stundenbelastung von knapp 1000 Zeiteinheiten teil. Die Gesamtstundenzahl der Einsatzabteilung: 7995 Stunden.

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Der Aufwand bei der Jugendfeuerwehr beläuft sich auf 4632 und bei der Kinderfeuerwehr auf 494 Stunden. Macht insgesamt einen Stundenaufwand von 13 121 Stunden. Der stv. Ortsbrandmeister Holger Leichter habe mit 465 Stunden plus zusätzlichen Aufgabenbereichen wie dem Jugendwart den höchsten Stundeneinsatz vorzuweisen, lobte Eilers.

Überhaupt habe die Jugendarbeit in den vergangenen Jahren Früchte getragen. So kommen inzwischen 27 Kameraden der Einsatzabteilung aus der Jugendfeuerwehr.

Weitere statistische Angaben: 79 Einsätze, davon 75 Alarme zu 15 Brandeinsätzen, 50 technische Hilfeleistungen und zehn Fehlalarme. Das Stundenaufkommen bei Einsätzen liegt 20 Prozent höher als im Vorjahr, berichtete Eilers.

Zunehmend gefährlich

„Die Einsätze sind dabei häufig kompliziert und oft mit Gefahren für die Gesundheit der Kameraden verbunden“, betonte der Ortsbrandmeister. Er dankte seinen Männern und Frauen für die geleistete Arbeit zum Wohl der Bevölkerung.

Auf die Zukunft schauend, meinte Eilers, dass die Wehr sich auf zunehmende Sturmereignisse einstellen müsse.

Stolz ist Eilers auf die Ausrückzeiten seiner Kameraden. „Diese Ausrückzeiten liegen wie bei der Berufsfeuerwehr“, stellte Kreisfeuerwehrwart Gerhard Zunken anerkennend fest. Im Durchschnitt würde jeder der 46 Aktiven 22 Tage im Einsatz stehen.

Er bat darum, Fotos von Einsätzen nicht in den sozialen Medien zu veröffentlichen, da dies als Ordnungswidrigkeit geahndet werden könnte.

Wangerlands stellvertretender Bürgermeister Richard Herfurth lobte die hervorragende Zusammenarbeit der Wehren untereinander und sah die Einsatzbilanz für die Gemeinde „als unbezahlbar“ an. Und Holger Ulfers, Vorsitzender des Feuerwehrausschusses im Landkreis Friesland, sah in der weiteren Verdichtung in den Städten und in der Landschaft durch vermehrt entstehende Immobilien eine zunehmende Brandlast und damit weitere Aufgaben auf die Feuerwehr zukommen.

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