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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Feuerwehr hilft nun auch aus der Luft

12.09.2019

Hohenkirchen Piloten-Ausbildung bei der Feuerwehr? Klar – denn eine Schulung ist notwendig, damit die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hohenkirchen ihr ganz neues „Fahrzeug“ auch sicher bedienen können: Ortsbrandmeister Eike Eilers überraschte seine Kameradinnen und Kameraden mit einem UAV – einem Unmanned Areal Vehicle, einem unbemannten Luftfahrzeug. Kurz: einer Drohne.

Schon seit einem knappen halben Jahr wurde in der Wehr über die Anschaffung einer Drohne diskutiert. „Damit haben wir die Möglichkeit, Lagererkundungen aus der Luft durchzuführen. Das wäre zum Beispiel bei großen Objekten, ausgedehnten Einsatzstellen oder Bränden eine gute und schnelle Möglichkeit,, sich einen Überblick zu verschaffen“, sagt Eilers. Das Gerät verfügt zusätzlich über eine Wärmebildkamera mit verschiedenen Modi für Brandbekämpfung und Personensuche. „Somit wäre auch ein Einsatz bei der Suche nach vermissten Menschen oder auch bei Wald- und ausgedehnten Vegetationsbränden möglich“, so der Ortsbrandmeister.

Und die Drohne verfügt noch über zahlreiche weitere Möglichkeiten: Per Lautsprecher sind Durchsagen möglich, per Scheinwerfer können Einsatzorte ausgeleuchtet werden. „Bei einem Brand kann die Drohne Feuer und Rauch auch von einer nicht sichtbaren Seite zeigen und Feuerwehrleute können dann entsprechende Maßnahmen ergreifen“, erklärt Eilers. Und wenn das Gerät außerhalb der Steuerfrequenzen von rund sechs Kilometern fliegt, findet es eigenständig zurück zum Sender.

Knapp 3500 Euro hat die Drohne gekostet – die Summe haben anteilig die Gemeinde, der Förderverein und die Feuerwehr übernommen. „Wir haben uns bewusst für eine sehr kompakte Variante entschieden, da sie einfach zu transportieren ist. Das Gerät wiegt knapp unter 1 Kilo, weist aber stabile Flugeigenschaften auf“, erklärt Eilers.

Mit einer Akkuladung kann die Drohne etwa 30 Minuten in der Luft bleiben. Scheitelpunkt sind 100 Meter Höhe – die hochauflösenden Kamera kann eine große Fläche abbilden und auf dem Monitor anzeigen. „Wir könnten auch höher, aber aus Flugsicherheitsgründen ist eine Begrenzung auf 100 Meter vorgesehen“, sagt der Ortsbrandmeister.

Die Drohne wird nun Platz im Einsatzleitwagen finden – damit steht sie bei allen größeren Lagen sofort zur Verfügung. Drohnenpilot Eike Eilers wird nun die Mannschaft schulen – dann kann die flotte feuerwehrrote Drohne jederzeit genutzt werden.

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