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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Neujahrsbaden In Hohenkirchen: Lausiges Wetter schreckt keinen

02.01.2019

Hohenkirchen „Es war ein heißer Sommer und das Grundwasser ist sehr niedrig, deshalb am besten draußen Wasserlassen“: Meergott Neptun – der großartige Wieland Rosenboom – hat beim 5. Wangerländer Neujahrssprüchen im Hotel „Dorf Wangerland“ die vielen Sehleute mit launigen Sprüchen amüsiert. Bei lausigen fünf Grad mit stürmischem Wind und Regen haben 62 Mutige am Neujahrstag ein erfrischendes Bad im Hohenkirchener Wangermeer genommen.

Neptun war es, der theatralisch die Temperatur des Wangermeers maß – doch von den lausigen Aussichten ließ sich keiner abschrecken. Doch vor dem Sprung ins Meer rasierte und taufte der Meergott den Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft Hohenkirchen Alex Hirschfeld. Das ist nicht so einfach – der Täufling widersetzte sich. Und deshalb wurde er auf den Stuhl gebunden und richtig eingeseift. Aber die Nase blieb dran. Hirschfeld heißt nun Kugelbake – wohl eine Anspielung auf seine kräftige Statur…

Und dann ging es ans Eingemachte, sprich ins Wasser für die mutigen Männlein und Weiblein. Für jeden von ihnen spendiert das Dorf Wangerland einen Obolus von zehn Euro in die Kasse der Jugendfeuerwehr Hohenkirchen. Klar, dass Mitglieder der Wehr und auch anderer Wehren ebenfalls ins Wasser gingen. Und Zuschauer und Hotelgäste waren zum Anfeuern aufgerufen. Im nächsten Jahr soll dann die DLRG-Jugend zum Zuge kommen.

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Zuvor und anschließend luden die Organisatoren zum beliebten Weihnachtsbaumwerfen ein und das Duo „De Platters“ sorgte dabei für musikalische Unterhaltung. Beim Werfen wurde der weiteste Wurf wurde über eine Distanz von etwas über acht Meter gemessen.

Mit zu den Organisatoren dieses Spektakels zu Beginn des neuen Jahres gehörten die DLRG und die Freiwillige Feuerwehr Hohenkirchen. Auch die Wangerland Touristik und die Friesenenergie brachten sich ein.

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