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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Feuer Am Wangermeer: Unbekannte fackeln Dixiklos ab

04.09.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-09-04T05:12:54Z 280 158

Feuer Am Wangermeer:
Unbekannte fackeln Dixiklos ab

Hohenkirchen/Schillig Torsten Meuer von der Gemeinde Wangerland ist sauer: In der Nacht zu Samstag wurden zwei Dixi-Klohäuschen, die die Gemeinde am Badestrand des Wangermeers an der Helmsteder Straße aufgestellt hatte, abgefackelt. Wie hoch der Schaden ist, soll an diesem Montag geklärt werden: Die Gemeinde hat die beiden Toilettenhäuschen gepachtet. Sie will Anzeige gegen Unbekannt erstatten.

„Es ist mehr als ärgerlich, dass manche nichts anderes zu tun haben, als Dinge zu zerstören“, sagt Meuer. Auch ein Baum wurde beim Brand stark beschädigt.

Die Freiwilligen Feuerwehren Hohenkirchen und Wiarden waren Samstagnacht um 1.46 Uhr alarmiert worden, weil am Wangermeer ein Flächenbrand entdeckt worden war. Nach vier Minuten waren die ersten Fahrzeuge auf dem Weg zum Einsatz, berichtet Einsatzleiter Holger Leichter (Hohenkirchen).

Vor Ort an der Helmsteder Straße entdeckten die 25 Einsatzkräfte dann, dass es sich nicht um den Brand einer Grasfläche, sondern der beiden Toilettenhäuschen handelte. Schnell wurden sie abgelöscht – viel zu retten war allerdings nicht. Der Kunststoff der Klohäuschen stand lichterloh in Flammen und zurück blieb nur verschmurgeltes Plastik.

„Da Dixiklos nur selten die Eigenschaft aufweisen, von allein so heiß zu werden, dass sie brennen, muss hier wohl jemand nachgeholfen haben“, meint die Feuerwehr. Gegen 2.45 Uhr konnten die Einsatzkräfte abrücken.

Die Polizei im Wangerland bittet um Hinweise auf die Täter unter Tel. 04463/269.

Freitagabend hatten Unbekannte auch einen Briefkasten und zwei Heuballen in Vicarienhausen angezündet. Dabei nutzten sie vermutlich Benzin. Es entstand leichter Sachschaden, so die Polizei. Auch zu diesem Brand bittet sie um Hinweise.

Auch die Ortswehr Minsen hatte einen Einsatz: Am Freitag um 18 Uhr war sie alarmiert worden, weil im Watt vor Schillig zwei Personen mit Hund in Seenot geraten waren.

„Die Leute standen etwa drei Kilometer vom Strand entfernt im Watt und das auflaufende Wasser reichte ihnen bereits bis zur Hüfte“, berichtet Minsens Ortsbrandmeister Norbert Freymuth. Die beiden hatten Telefon-Kontakt mit der Leitstelle.

Neben der Feuerwehr waren auch der Sander Rettungshubschrauber „Christoph 26“ und die aus Sande, die DGzRS aus Horumersiel und die DLRG alarmiert. Die Feuerwehrleute wiesen die Hubschrauber-Besatzung von Land aus ein, so konnten die Leute und der Hund per Winde aus dem Wasser gezogen und am Strand versorgt werden.

Laut Freymuth waren sie etwas unterkühlt, aber ansonsten unverletzt. „Wenn sie kein Handy mitgehabt hätten, wäre aus meiner Sicht das ganze nicht so gut ausgegangen“, sagt er.

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