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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Behinderter lebte tagelang mit Leiche in Wohnwagen

22.08.2017

Hooksiel Ein schauriger Einsatz für Polizei und Feuerwehr sorgt für Gesprächsstoff in Hooksiel und Umgebung: Die Rettungskräfte haben am Wochenende nach einem Hinweis eines Zeugen auf dem Campingplatz in Hooksiel einen Toten in einem Wohnwagen gefunden.

Die Leiche lag bereits mehrere Tage dort, der Verwesungsprozess war weit fortgeschritten. Im Wohnwagen hielt sich in all dieser Zeit ein weiterer Mann auf, der offensichtlich tagelang bei der Leiche ausharrte. Bei dem Mann soll es sich um einen geistig behinderten Mann handeln, der sich nicht aus eigenen Kräften aus dem Wohnwagen befreien konnte. Der Leichnam lag nach Informationen der NWZ innen vor der Wohnwagentür und versperrte den Ausgang.

Todesumstände, Alter und Identität des Toten hat die Polizei noch nicht mitgeteilt. Unklar ist zurzeit auch noch, in welcher (familiären und freundschaftlichen) Beziehung die beiden Männer zueinander standen.

Nach Auskunft der Einsatzkräfte habe ein Campingplatz-Nachbar die Polizei informiert, weil ihm einiges merkwürdig vorgekommen war. Vor allem, dass sich die beiden Männer schon tagelang nicht mehr blicken ließen und ihren Wohnwagen nicht verließen, obwohl sie augenscheinlich noch vor Ort waren, ließ den Nachbarn stutzig werden.

Am frühen Freitagabend schließlich alarmierte die Einsatzleitstelle die Polizei und die Rettungskräfte. Feuerwehr Hooksiel, der Rettungswagen Wangerland, der Rettungshubschrauber Christoph 26 sowie die Polizei rückten aus zu „einer in einem Campingmobil eingeschlossenen Person auf dem Wohnmobilcampingplatz in Hooksiel“. Die Feuerwehr befreite den eingeschlossenen Mann und entdeckte dabei die Leiche im Campingmobil.

Durch die Ermittlungstätigkeiten der Polizei und die dadurch notwendige Unterstützung zur Absicherung und Ausleuchtung durch die Feuerwehr zog sich der Einsatz auch für die Feuerwehr Hooksiel über vier Stunden hin.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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