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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Historische Seenotrettung: Miniflotte zur DGzRS-Geschichte

20.12.2019

Horumersiel An der Wand hängen bereits Fotos von Einsätzen der Seenotretter und Aufnahmen von Aktivitäten des Vereins Historische Seenotrettung Horumersiel. Und in ihren Plexiglas-Vitrinen sind schon zehn Modelle von Schiffen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger zu bewundern.

In den unteren Räumen des Kurmittelhauses Horumersiel richtet der Verein Historische Seenotrettung zurzeit ein Museum mit Miniaturschiffen der Seenotrettung ein – zur Unterstützung der Arbeit der DGzRS. Die Schiffsmodelle kommen aus Frankfurt: Im Herbst 2017 nahm der Vorsitzende einer Frankfurter Modellbaugruppe, die sich dem Bau von Seenotrettungsschiffen und -booten verschrieben hatte, Kontakt zu dem Horumersieler Verein auf. Das Angebot: Der Verein um Wieland Rosenboom übernimmt die Modellschiffe – denn die Frankfurter Gruppe löst sich aus Altersgründen auf.

Inzwischen sind zehn der Rettungsbootsmodelle in Horumersiel gelandet und unter Plexiglas zu bewundern. Gerald Schmidt hat die Glaskästen selbst gebaut – sie schützen die Modelle vor Staub und allzu neugierigen Fingern. Die finanziellen Mittel dafür brachten Mitglieder des Vereins und die Volksbank Jever durch Mittel aus dem Prämiensparen auf.

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„Gerade in Horumersiel ist die Geschichte des deutschen Seenotrettungswesens lebendig“, sagt Wieland Rosenboom: Die Station Horumersiel gehört zu den ältesten Stationen der Seenotretter: Bereits 1866, ein Jahr nach Gründung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, wurde sie am Deich bei Schillighörn eingerichtet. 1871 wurde die Station nach Horumersiel verlegt. Und so machte die Freiwilligen-Station jeden Entwicklungsschritt vom einfachen Ruderrettungsboot bis zur „Wolfgang Paul Lorenz“, Seenotrettungsboot der modernsten Generation, mit.

„Von daher ist die Sammlung, die ebenfalls die Entwicklung im Rettungswesen darstellt, eine besondere Chance und gehört nach Horumersiel“, so Rosenboom.

Er dankt der Wangerland Touristik, die dem Verein die Räume vorerst überlässt – zumindest vorerst. Denn das Kurmittelhaus soll ja irgendwann endlich zum Thalasso-Zentrum umgebaut werden.

Im Frühjahr soll die Ausstellung fertig sein und dann offiziell eröffnet werden.

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