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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Im Schlaf macht die Nase Pause

14.04.2012

HOOKSIEL Zum Tag des Rauchmelders, der immer an einem Freitag dem 13. stattfindet, haben die Feuerwehrleute Gudrun und Michael Beering Besucher bei der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel über Brände, Brandentstehung, Brandursachen und die Notwendigkeit von Brandmeldern informiert.

„Anders als ein Hund nimmt der Mensch im Schlaf keinen Brandgeruch wahr und das kann tödlich enden“, sagt Michael Beering. Bereits ein einfacher Rauchmelder im Schlafzimmer, Kinderzimmern und Flur rettet Leben: Bei Bränden senden Rauchmelder einen eindringlichen Warnton aus – zu überhören ist er nicht. Bei Rauchmeldern müsse darauf geachtet werden, dass sie über das so genannte VdS-Siegel verfügen. „Rauchmelder mit diesem Siegel sind geprüft und zertifiziert“, so Beering.

Seit Ende März müssen in niedersächsischen Häusern und Wohnungen Rauchmelder angebracht werden. Der Landtag in Hannover hat dazu eine Novelle der Bauordnung verabschiedet, die unter anderem diese Regelung vorsieht. Ab sofort müssen bei Neubauten in Schlafzimmern, Kinderzimmern und Fluren Rauchmelder angebracht werden. Bei älteren Gebäuden gilt eine Übergangsfrist bis 2015. Beering begrüßt die neue Regelung. „Es wurde Zeit, dass die Politik diesen Schritt geht“, meint er.

Der Feuerwehrmann zeigte Elektrogeräte, die in Brand geraten waren, darunter Kaffeemaschinen, Bügeleisen und Toaster. „60 Prozent aller Brände sind auf Haushaltsgeräte zurückzuführen“, sagt er.

Seine Frau Gudrun Beering führt mit Hilfe eines Holzhäuschens vor, welche Auswirkungen etwa eine Verpuffung haben kann. Diese entsteht zum Beispiel, wenn Gase aus Spraydosen wie Haarspray, Deo oder Raumspray mit einem Funken oder einer Flamme in Berührung kommen.

So habe es vor einiger Zeit einen Fall gegeben, bei dem Mädchen auf einer Toilette zunächst stark mit Deo aus einer Sprayflasche um sich sprühten und dann eine Zigarette anzündeten, erzählt sie. „Es kam zu einer riesigen Feuerwolke, die großen Schaden anrichtete.“

Auch die Folgen von falschem Löschverhalten demonstrierten die Beerings. Sie erhitzten Fett und löschten das brennende Fett mit einer geringen Menge Wasser – eine riesige Stichflamme schoss in die Höhe. „Wäre das an einem Herd passiert, wären Oberkörper, Gesicht, Arme und Hände sehr stark verbrannt“, so Beering.

Die Beerings bieten Vorträge zum Thema Brandschutz an und sind in Grundschulen und Kindergärten in Sachen Brandschutzerziehung unterwegs. „Aufklärung ist sehr wichtig“, meinen sie.

NWZTV zeigt einen Beitrag unter http://www.NWZonline.de/nwztv

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