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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Kreisfeuerwehr: In vier Jahren runderneuerte Zentrale

09.12.2013

Friesland Für die Freiwilligen Feuerwehren in Friesland ist es ein historisches Ereignis: Als erste Frau hat Gunda Burmann (Cleverns) den Rang eines Brandmeisters erreicht. Kreisbrandmeister Gerd Zunken und sein Stellvertreter Olaf Fianke beförderten Gunda Burmann, Zugführerin der Kreisbereitschaft, bei der traditionellen Weihnachts-Dienstbesprechung des Kreisfeuerwehrverbands am Freitagabend in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Jever.

Zum Oberbrandmeister wurde Horst Hilbers, Zugführer des 1. Zugs Wassertransport, befördert. Auch Bereitschaftsführer Reiner Hinrichs gratulierte.

Zunken ließ kurz das Jahr Revue passieren: Mit den Stürmen „Christian“ und „Xaver“, dem Ölunfall in Etzel und dem Elbe-Hochwasser hatten die Freiwilligen Feuerwehren der Kreisbereitschaft ein einsatzreiches Jahr. Er berichtete, dass das neue Mannschaftstransportfahrzeug mit langem Radstand nun in der Fahrzeughalle der FTZ bereit steht und dass ein neues Tanklöschfahrzeug sowie ein Sattelfahrzeug für den Container-Transport bestellt seien.

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Baubeginn 2014

Der Landkreis macht der Kreisbereitschaft zudem ein Weihnachtsgeschenk: Die Feuerwehrtechnische Zentrale wird ab kommendem Jahr für 2,85 Millionen Euro komplett umgebaut und modernisiert. Bereits im Frühjahr 2014 beginnt der Neubau eines Gebäudes mit Atemschutzstelle, Schlauchwäsche, Werkstatt, Mannschafts- und Sozialräumen, kündigte Landrat Sven Ambrosy an.

„Das Gebäude sieht gut aus“, sagte er über die Planung, die an diesem Montag, 8. Dezember, im Kreis-Feuerwehrausschuss vorgestellt wird. 2015 soll dann der zweite Bauabschnitt folgen. „Innerhalb vier Jahren werden wir den gesamten Bereich neu strukturiert haben und eine neu- und hochwertige FTZ gebaut haben“, so Ambrosy.

Er dankte der Kreisfeuerwehr wie auch dem Technischen Hilfswerk für ihren Einsatz beim Ölunfall in Etzel: „Wenn Sie den Fall nicht so präzise und sauber abgearbeitet hätten, hätte richtig was passieren können“, betonte der Landrat. Der entstandene Schaden sei schlimm genug, da ein FFH-Gebiet betroffen ist. Die erste Sanierung der betroffenen Bereiche sei abgeschlossen, nun werde ein Konzept zur Renaturierung erarbeitet.

Ambrosy betonte, dass der Landkreis anhand seiner Risikoanalyse auch prüfe, was im Katastrophenschutzplan noch verbessert werden kann. „Allerdings verlangen wir auch, dass Unternehmen, die mit Gefahrgut arbeiten und natürlich eine Genehmigung haben, selbst zusätzlich Gefahren und Risiken abwägen und sich fragen, was sie noch zur Gefahrenabwehr tun können“, so Ambrosy.

Gute Zusammenarbeit

Jevers Polizeichef Wolfgang Memenga hob in seinem Grußwort die gute Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr und THW hervor. „Dass das so gut läuft, liegt auch daran, dass wir uns alle für die Region verantwortlich fühlen und unser Bestes geben“, betonte er.

Marco Hinrichs, Leiter des THW Jever, nannte den Öleinsatz in Etzel einen der größten Einsätze des THW in Friesland seit der Schneekatastrophe 1978/79. „Ich freue mich, dass das THW und die Feuerwehr so gut zusammenarbeiten“, sagte er.

Gerd Junker vom Oldenburgischen Feuerwehrverband forderte in seinem Grußwort das Land auf, die Zuständigkeit des Innenministeriums für die Freiwilligen Feuerwehren von der für die Polizei zu trennen. „Wir wollen eine eigene Ebene – die Freiwilligen Feuerwehren sind alt genug, um für sich selbst zu sorgen“, betonte er.

Der ehemalige Kreisbrandmeister Reinhard Oncken zeigte sich besorgt über die von der Politik noch nicht beerdigten Pläne einer Einkreisung Wilhelmshavens: Das Verwaltungsgutachten, das Landkreis und Stadt gemeinsam in Auftrag gegeben hatten, rät nämlich, die FTZ in Wilhelmshaven anzusiedeln. „Dann kämen wir unter die Knute der Berufsfeuerwehr“, sagte er. Und das könne keiner wollen.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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