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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Großübung: Jadesturm fegt über Friesland

20.01.2017

Jever Unwetterkatastrophen mit Sturmflutgefahr an der Küste, Terror jetzt auch in Deutschland, Massenanfall von Verletzten bei Großschadensereignissen und Chemieunfälle: auf all diese Gefahren will auch der Landkreis Friesland vorbereitet sein. Deshalb hat er jetzt als gemeinsame Stabsrahmenübung das Szenario „Jadesturm 2017“ für Friesland mit mehreren Schadenslagen gleichzeitig inszeniert. Beteiligt waren auch die Polizeidirektion Oldenburg, der Landkreis Wesermarsch sowie die Stadt Wilhelmshaven.

Gegenseitig helfen

An der von der Polizeidirektion Oldenburg koordinierten Großübung waren in den Stabsräumen des Landkreises in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Jever 40 Personen beteiligt. Die Landesregierung regelt mit dem Niedersächsischen Katastrophenschutzgesetz, dass die Krisenstäbe der Kreise gleich aufgebaut sind, damit sie sich im Ernstfall gegenseitig unterstützen können.

„Katastrophenfälle, wie sie beispielsweise durch orkanartige Stürme mit Hochwasserlagen entstehen können, sind nicht vorhersehbar“, sagte die Erste Kreisrätin Silke Vogelbusch über die Ausgangslage der Übung. Sie betonte, wie wichtig das gemeinsame Üben aller beteiligten Behörden ist: „Nur ein gut funktionierendes Katastrophenmanagement stellt sicher, dass zum Schutz der Bevölkerung in so einer Notlage angemessen reagiert werden kann.“

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Der Katastrophenschutzstab in Friesland ist aufgeteilt in sechs Stabsbereiche mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung, Kräften der Hilfsorganisationen und Fachberatern von Polizei, Feuerwehr, Sanitätsdienst, Technischem Hilfswerk (THW) und Bundeswehr. Der Stab hat keine operativen Aufgaben und führt auch nicht die Einsatzkräfte, sondern erledigt die strategischen, logistischen und kommunikationsbezogenen Aufgaben.

„Die Fachberater von Feuerwehr, THW, vom Deutschen Roten Kreuz und von der Deutschen Lebensrettungs Gesellschaft (DLRG) sind für den Ernstfall wichtige Entscheidungshelfer“, so Silke Vogelbusch.

Etwa acht Stunden lang waren die Stabsmitarbeiter am Donnerstag beschäftigt, um Schadensschwerpunkte als Folge des Orkans mit Sturmflutgefahr auf Wangerooge und Dangast, Deichschäden, Windbruch, Gebäude- und Straßenüberflutungen einsatztaktisch abzuarbeiten. Dazu wurden immer wieder neue Lagen gemeldet – ein Gefahrgutunfall auf der A 29 bei Sande und eine Schiffshavarie im Hooksieler Hafen –, um die Reaktion der einzelnen Stabsmitglieder zu beobachten.

Konstruktives Handeln

Fazit von Silke Vogelbusch: „Friesland ist im Katastrophenfall gut aufgestellt. Die Einsatzteams haben bei den Schadensbeurteilungen konstruktiv und vorausschauend gehandelt.“ Die Beurteilung der angenommen Lagen seien einsatztaktisch ruhig und besonnen umgesetzt worden. Friesland sei für den Ernstfall gerüstet, wenn auch einzelne Details und Abläufe nach jeder Übung verbesserungsfähig sind.

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