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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Feuer zerstört Tischlerei und Wohnhaus

17.04.2019

Jeringhave Feuer-Tragödie in Jeringhave: Am Dienstagnachmittag ist ein Haus samt Tischlerei und Werkstatt an der Tanger Straße abgebrannt. Die 80 Freiwilligen Feuerwehrleute der Ortswehren Borgstede-Winkelsheide, Obenstrohe und Varel hatten noch versucht, ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude zu verhindern.

Das gelang ihnen allerdings nicht. „Der Wind war einfach zu stark und hat das Feuer immer wieder angefacht“, berichtete Thorsten Schonvogel, stellvertretender Stadtbrandmeister von Varel, über die Schwierigkeiten bei dem Löscheinsatz.

Verletzt wurde niemand. Wie hoch der Schaden ist, konnte die Polizei am Dienstagabend noch nicht beziffern. Die zunächst genannte Zahl von 1,7 Millionen Euro nahmen die Beamten zurück, als das Feuer auch auf das Wohnhaus übergriff. Nun wird der Schaden noch einmal neu geschätzt.

Noch während der Löscharbeiten trafen Brandexperten der Polizei vor Ort ein. Da sie aber den Brandort nicht sofort betreten konnten, konnten sie noch keine Aussagen zu einer möglichen Ursache machen. Die Ermittlungen dauern an.

Als die Feuerwehr eintraf, stand die hintere Halle der Tischlerei bereits in Vollbrand. Laut Aussagen der Polizei hatten zwei Betriebsangehörige eine Qualmentwicklung bemerkt und alle Personen im Gebäude alarmiert. Wenig später stand das Dach bereits komplett in Flammen. Die Rauchsäule war sogar von der Autobahn 29 aus zu sehen.

Das Feuer breitete sich schnell aus. Von mehreren Seiten waren die Kameraden unter vollem Atemschutz beschäftigt, Wasser auf die Flammen zu spritzen. Von der Straße aus waren sie auch mit der voll ausgefahrenen Drehleiter im Einsatz, um das Dach zu kühlen. Dennoch fing dieses schließlich Feuer.

Auch Garage und Werkstatt brannten bis auf die Grundmauern nieder. Am Ende stand nur noch der Giebel im Qualm, daneben ein Autowrack und ein ausgebrannter Kleinbagger. Im hinteren Teil erschwerte zudem die enorme Hitzeentwicklung die Löscharbeiten.

Ein ganz großes Problem war die Wasserversorgung. Während zunächst die Tanks der Löschfahrzeuge geleert wurden, entnahmen die Feuerwehrleute auch Wasser aus dem Gartenteich des Hauses. Allerdings konnten sie damit nicht mit dem erforderlichen Druck löschen.

„Wir haben sofort eine Wasserversorgung über die Strecke von 1,8 Kilometern aufgebaut“, erläuterte Thorsten Schonvogel. Das dauerte allerdings eine Zeit lang. Das Wasser entnahmen sie dem Löschteich bei der Firma Filmer an der Wilhelmshavener Straße. Von dort aus wurde es über mehrere Relais-Pumpstationen zum Einsatzort befördert.

Die Lösch- und Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in den Dienstagabend hinein an. Im Einsatz war auch der Rettungsdienst sowie die Hintergrundbereitschaft des Vareler Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Sie löste den Rettungswagen vor Ort ab.


Ein Filmbeitrag vom Brand unter   www.nwzonline.de/video 
Mehr Bilder vom Brand unter   www.nwzonline.de/fotos/friesland 
Video

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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