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Aktualisiert vor 1 Minute.

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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

So verlegt die Feuerwehr 1,8 Kilometer Schlauch

18.04.2019

Jeringhave Bei dem Großbrand am Dienstag in Jeringhave stand die Freiwillige Feuerwehr vor einer schwierig zu lösenden Aufgabe. Denn um das Flammeninferno, das eine Tischlerei, eine Werkstatt und schließlich noch das angrenzende Wohnhaus an der Tanger Straße zerstörte, zu bekämpfen, benötigten sie Unmengen an Wasser.

Schon beim Eintreffen zapften die Kameraden sofort den Hydranten knapp 200 Meter vom Einsatzort entfernt an. Die Feuerwehr entnimmt aus einem Wasserhydranten während eines Einsatzes bis zu 800 Liter in der Minute, erläuterte Thorsten Schonvogel, stellvertretender Stadtbrandmeister von Varel. Er begleitetet den Großeinsatz bis Mitternacht. Zudem pumpten sie Wasser aus dem Gartenteich auf dem Grundstück.

Dennoch: Um dem Feuer von allen Seiten Herr zu werden, mussten größere Mengen her. Deshalb legten sie eine Wasserversorgung über 1,8 Kilometer – und schafften damit ein kleines logistisches Meisterwerk. Ausgangspunkt war der Löschteich bei der Firma Filmer an der Wilhelmshavener Straße.

Von dort aus wurde der Schlauch gelegt. „Der erste Feuerwehrwagen, der dort im Einsatz war, hat 400 Meter Schlauch an Bord“, sagte Thorsten Schonvogel. Dieser sei in Buchten aufgefädelt, dass er während der Fahrt so aus dem Wagen fällt, dass er praktisch sofort unter Wasser gesetzt werden könne. „Der Wagen fährt mit etwa vier bis fünf Stundenkilometern“, berichtet Schonvogel.

Danach kam der Schlauchwagen der Ortswehr Varel zum Einsatz. „Dieser transportiert 1,2 Kilometer Schlauch plus eine weitere Reserve“, so der stellvertretende Stadtbrandmeister. Aus Jever wurde am Dienstagabend zudem ein Schlauchcontainer angefordert.

Um das Wasser über so eine weite Strecke transportieren zu können, seien Zwischenpumpen notwendig. „Diese werden alle 600 bis 800 Meter eingebaut“, sagte Thorsten Schonvogel. Sie sind wichtig, damit das Wasser über die vielen Hundert Meter angesaugt werden kann.

Dieses aufwendige Manöver trainieren die Kameraden der Ortswehren Varel, Obenstrohe und Borgstede-Winkelsheide regelmäßig. Denn wird Wasser benötigt, muss es schnell gehen und jeder Handgriff sitzen. Unter anderem fand zuletzt eine Übung beim Agrarhandel Weser-Ems (AWE) in Altjührden statt. Dort lautete der Schwerpunkt: „Eine Wasserversorgung über 800 Meter herstellen.“


Ein Filmbeitrag vom Brand unter   www.nwzonline.de/videos 
Mehr Bilder vom Brand unter   www.nwzonline.de/fotos/friesland 
Video

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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