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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

gericht: Jever: Altenpflegerin durch präparierten Geldschein überführt

29.07.2011

JEVER Weil sie einer betagten Frau einen 50-Euro-Schein gestohlen haben soll, muss eine 41 Jahre alte Altenpflegerin aus Jever eine Geldstrafe von 450 Euro zahlen. Ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts Jever ist am Donnerstag vor dem Oldenburger Landgericht rechtskräftig geworden. Die Angeklagte hatte die Dame im vergangenen Jahr betreut, nachdem sich zuvor eine andere Person um die Frau gekümmert hatte.

Mit ihren Pflegekräften hatte die alte Frau nur Pech. Mehrmals war aus dem Haus Geld verschwunden, was die Person, die vor der Angeklagten die Frau betreut hatte, in Verdacht brachte. Als die erste Pflegekraft dann abgezogen worden war, hörten die Diebstähle vorerst auch auf. Kurze Zeit später gingen die dreisten Taten aber weiter. Zu dieser Zeit kümmerte sich die Angeklagte um die Frau.

Der Polizei reichte das. Sie baute eine Diebesfalle, um den Täter zu überführen. Dazu wurde ein 50-Euro-Schein mit Silbernitrat präpariert und „ausgelegt“. Fasst man einen so präparierten Geldschein an, hat man längere Zeit schwarze Flecken an den Händen. Da hilft waschen nichts. Im Oktober war es dann so weit. Der Dieb hatte den 50-Euro-Schein an sich genommen.

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Als erstes wurde die Angeklagte überprüft. An ihrer linken Hand fanden sich drei kleine schwarze Flecken. Dass es nicht mehr waren, soll daran gelegen haben, dass sie möglicherweise Handschuhe trug. Mit Silbernitrat verunreinigte Handschuhe hinterlassen ebenfalls Spuren. So oder so: Die Angeklagte galt als überführt. Die 41-Jährige bestritt die Vorwürfe. Die Richter glaubten ihr aber nicht.

Gegen das Urteil des Amtsgerichts Jever hatte die Angeklagte Berufung eingelegt. In Oldenburg wollte sie einen Freispruch erreichen. Doch das ging reichlich schief. Gleich zu Beginn der Berufungsverhandlung ließ die Vorsitzende Richterin erkennen, dass es mit einer Abänderung des ersten Urteils nichts werden würde. Um Kosten zu sparen, nahm die Angeklagte dann unter Tränen ihre Berufung wieder zurück.

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