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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

THW will noch mehr Licht gegen Wildpinkler einsetzen

15.08.2017

Jever Noch nicht alle Taxifahrer haben sich beim Altstadtfest ans neue Konzept des zentralen Taxistands auf dem Theodor-Pekol-Platz gehalten. „Das muss sich erst einspielen“, zog Jörg Schwarz vom jeverschen Ordnungsamt Bilanz: „Dennoch haben wir durch die Verlegung des Taxi-Verkehrs die Zufahrten zum Altstadtfest insgesamt entschärft“, sagte er.

Wie berichtet, war in diesem Jahr an der Kreuzung Von-Thünen-Ufer/Schillerstraße kein Halt für Taxis und Sonderbusse eingerichtet worden. Die Busse hielten an der Anton-Günther-Straße, die Taxis auf dem Pekol-Platz. Ziel war, die Kreuzung von ein- und aussteigenden bzw. wartenden Personen freizuhalten. Das sei gelungen, sagte Schwarz.

Auch das THW, das an den Zugängen zum Altstadtfest für Ordnung sorgte, ist mehr als zufrieden mit der Neuregelung: „An den Zufahrten war es verhältnismäßig ruhig“, sagte Hartmut Duden. Nach dem neuen Sicherheitskonzept waren dort Lkw so platziert worden, dass eine Zufahrt zur Innenstadt erschwert war. „Das war gut. Wir haben viel Lob dafür gehört. Die Besucher fühlten sich sicher“, sagte Jörg Schwarz.

Leute fühlen sich sicherer

Bewährt habe es sich, dunkle Ecken gut auszuleuchten, berichtete Hartmut Duden: Nicht nur die Zufahrten zum Altstadtfest erhellte das THW, sondern auch den ehemaligen Minigolfplatz an der Pferdegraft. „Dadurch fühlen sich die Leute gleich sicherer“ – und die Wildpinkler bleiben ebenfalls fern.

Wie berichtet, hatte die Polizei gegen 44 Altstadtfestbesucher Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, weil sie in dunkle Ecken pinkelten. Hartmut Duden regte an, noch viel mehr Stellen in Jever zu beleuchten, um das zu verhindern. Oft helfe es auch, wenn Geschäfte ihre Ladenbeleuchtung anlassen.

THW, DRK und Feuerwehr hatten im Obergeschoss des Graftenhauses eine gemeinsame Einsatzzentrale eingerichtet. Auf kurzem Dienstweg konnten die Retter sich dort über Einsätze und Besonderheiten austauschen. Duden und DRK-Bereitschaftsleiter Christoph Gerken wünschten sich, dass die Polizei beim nächsten Altstadtfest eingebunden ist.

„Szene aufgemischt“

Wie Jevers Kommissariatsleiter Holger Wermerßen berichtete, hatte die Polizei im Vorfeld gegen sechs Personen Aufenthaltsverbote fürs Altstadtfest ausgesprochen. „Sie durften das Fest nicht betreten“, sagte er. Zudem hatte die Polizei Durchsuchungen im Drogenmilieu veranlasst. „Wir wollten die Szene vor dem Altstadtfest aufmischen und so verhindern, dass gedealt wird“, sagte Wermerßen.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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