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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Einsätze im Jeverland: „Alles schläft, einsam wacht“ ... die Feuerwehr

28.12.2020

Jeverland Weihnachten endete im Sturmgebraus – für die Freiwilligen Feuerwehren im Jeverland gab es einige Einsätze zu bewältigen: „Alles schläft, einsam wacht“ ... die Feuerwehr.

Am späten zweiten Weihnachtsfeiertag um 22.29 Uhr wurde die Ortswehr Gödens zu einem umgestürzten Baum auf der K 96 zwischen Gödens und Dykhausen alarmiert. Die 6 Kameradinnen und Kameraden sicherten die Einsatzstelle ab, leuchteten sie aus und entfernten den Baum. Anschließend reinigten sie die Straße. Nach etwa 1,5 Stunden war der Einsatz beendet.

Auch die Ortswehr Schortens musste zum Sturmeinsatz: In der Nacht zu Sonntag um 0.40 Uhr war am Hunt­steerter Weg ein Baum umgestürzt. Die Feuerwehrkräfte zerlegten ihn und zogen ihn per Seilwinde aus dem Weg. Die am Weg verlaufende Telefonleitung – eine Freileitung – wurde durch den Baum in Mitleidenschaft gezogen. Der Einsatz beschäftigte die Einsatzkräfte rund 1,5 Stunden.

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An Heiligabend um 16.28 Uhr war die Ortswehr Schortens nach Schoost ausgerückt: Dort war aus bislang unbekannten Gründen ein Pkw gegen einen Stromverteilerkasten gefahren. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab. Da vermutet wurde, dass der Pkw unter Spannung stehen könnte, wurde in Absprache mit dem Rettungsdienst die sichere Variante gewählt – der Energieversorger wurde alarmiert, der checkte, ob Strom fließt. Dann wurde die verunfallte Person aus dem Auto gerettet.

Weil ein Adventsgesteck Feuer gefangen hatte, ist an Heiligabend um 19.27 Uhr auch Hohenkirchens Ortsbrandmeister Eike Eilers ausgerückt: Das Gesteck auf dem Küchentisch hatte gebrannt und dabei auch einen Stuhl entflammt. Die Familie war gerade im Wohnzimmer. Als die Frau den Brand in der Küche bemerkte, löschte sie ihn rasch mit Wasser. Weil auch Wand und Decke in Mitleidenschaft gezogen waren, kontrollierte Eilers per Wärmebildkamera, ob es irgendwo Hitzeentwicklung gibt.

Für die jeverschen Feuerwehren gab es am 1. Weihnachtstag um 9.58 Uhr einen Einsatz: Die Brandmeldeanlage des Pflegebutlers an der Mühlenstraße hatte ausgelöst. Böse Überraschung für die Einsatzkräfte: Schon auf der Anfahrt zu den Feuerwachen in Jever und Cleverns stellten sie fest, dass die Straßen spiegelglatt waren.

Dennoch rückten nach nur vier Minuten die ersten Fahrzeuge aus beiden Wachen aus. Auch hier galt: Sicherheit vor Schnelligkeit. Die Straßen waren nach dem Aufklaren am Morgen durch Graupelschauer und Temperaturen kurz unter dem Gefrierpunkt mit einem Eispanzer versehen. Sehr kritisch war die Einmündung der L 813/Ecke Blumenkohl von Cleverns auf die Schützenhofstraße – das Clevernser Tanklöschfahrzeug geriet ins Schlingern, blieb aber auf der Straße.

Für das Clevernser LF 10 war es nach der Indienststellung am 21. Dezember der erste Einsatz. Ein Löscheinsatz im Pflegebutlergebäude war nach Erkundung der Lage nicht erforderlich. Die Brandmeldeanlage hatte auf Kochdämpfe in der Küche reagiert.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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