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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Sabine wirbelt vieles durcheinander

10.02.2020

Jeverland Orkantief Sabine hat am Sonntag vieles durcheinandergewirbelt und umgeweht: Mülltonnen, einen Bauzaun, ein abgestellten Motorrad und viele ungesicherte Gegenstände. Dicke Äste fielen aus Bäumen herab, vereinzelt stürzten auch Bäume um. Auch Pkw wurden beschädigt. Bis zum späten Nachmittag häuften sich die Einsätze, die Schäden hielten sich trotz heftiger Böen allerdings in Grenzen. Und verletzt wurde glücklicherweise auch niemand. Wer nicht dringend irgendwohin musste, blieb zuhause.

Schiffsverkehr abgesagt

Die Feuerwehren hatten vorsorglich am Vormittag im Feuerwehrhaus Hohenkirchen Stabstellen besetzt und den Einsatzleitwagen in Betrieb genommen, um für mögliche Einsätze gewappnet zu sein.

Die Schifffahrt und Inselbahn Wangerooge hat mit Blick auf die auch für Montag erwarteten Sturmböen und die Gefahr einer leichten Sturmflut ihre Abfahrten von und nach Wangerooge abgesagt. Auch einzelne Bus- und Bahnverbindungen fielen aus.

Die Inselflieger stellten am Sonntagmittag ihre Flüge von und nach Wangerooge ein. „Wir haben unsere Fluggäste bereits am Samstag angerufen und gebeten, früher zu fliegen“, sagte Hans-Jürgen Baldeus von den Inselfliegern. Das haben dann auch alle gemacht: „Am Sonntagvormittag haben wir 200 Fluggäste von der Insel abgeholt beziehungsweise auf die Insel geflogen“, so Baldeus. Neben der zunehmenden Windstärke, die am Nachmittag Werte von 10 und 11 und damit Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h erreichte, machte auch die Windrichtung Süd und Südwest den Inselfliegern Probleme: Denn nach dem Start in Harle drehen die Flieger Richtung Norden ab. „Bei diesem schweren Sturm keine Chance“, erklärt Baldeus.

Viele Einsatzfahrten

Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz: Ab dem Nachmittag waren die sieben Wangerländer Wehren mit 100 Einsatzkräften unterwegs und beseitigten die Unordnung, die „Sabine“ angerichtet hatte: Auf Straßen gestürzte Bäume wurden beseitigt, auch einige Gartenhäuser hielten der kräftigen Sabine nicht stand.

In Jever mussten die Feuerwehrleute bis zum frühen Abend zu acht Einsätzen raus: In Jever und Cleverns waren Bäume umgestürzt, verletzt wurde glücklicherweise niemand. In Jever waren 35 Kräfte im Einsatz. In Schortens blieb es bis zum frühen Abend ruhiger: Fünf Einsätze wegen umgestürzter Bäume meldete Ortsbrandmeister Daniel Hofsommer.

Auch etliche Veranstaltungen am Sonntag fielen aus. Ein Konzert im Bürgerhaus Schortens mit Giora Feidman und dem Gershwin String Quartett fand zwar statt, doch hatten einige Konzertkarteninhaber vermutlich mit weiterer Anreise auf die Fahrt nach Schortens verzichtet.


  bit.ly/nwz-sabine 
Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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