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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Junge und starke Truppe im Wangerland

10.03.2014

Waddewarden Als junge aktive und motivierte Gruppe innerhalb der Gemeindefeuerwehr Wangerland präsentiert sich die Ortsfeuerwehr Waddewarden. Und das liegt nicht allein an der guten Personaldecke mit 26 Kameraden und einem Altersdurchschnitt von 35,8 Jahren, sondern vor allem an der Ausrückstärke am Tage, sagt Ortsbrandmeister Florian Harms.

Diese Stärke lobte auch Frieslands Kreisbrandmeister Gerhard Zunken: „Die Anzahl der Kameraden in einer Feuerwehr ist eine Sache – viele entscheidender ist jedoch, wie viele davon tagsüber, wenn alle ihrer Arbeit nachgehen, bei einer Alarmierung verfügbar sind.“ In dieser Hinsicht setzte die Ortswehr Waddewarden ein ganz großes Ausrufezeichen.

Zeitraubendes Ehrenamt

Für die Ortswehr Waddewarden, die sich im Feuerwehrhaus zur Jahreshauptversammlung getroffen hatte, war das vergangene Jahr ein Jahr, das vor allem wegen der Hilfeleistungen nach den beiden schweren Herbststürmen in Erinnerung bleibt.

Dreimal rückte die Wehr zudem zu Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen aus, in einem Fall war ein großer Traktor umgestürzt und der Fahrer eingeklemmt. Sechsmal wurde die Ortswehr zu Hilfe gerufen bei Schornstein-, Pkw- und Gebäudebränden. Bei all diesen Einsätzen leisteten die Waddewarder Feuerwehrleute insgesamt 380 Stunden Hilfe.

Schwerpunkt der ehrenamtlichen Arbeit der Feuerwehrleute war die technische Ausbildung, die auch 2014 besonders mit den beiden Nachbarwehren aus Hooksiel und Hohenkirchen fortgesetzt werden soll, sagte Harms.

Rechnet man Brandeinsätze, Hilfeleistungen, Feuerwehrdienste und Ortskommandositzungen zusammen, haben die Waddewarder fast 3100 Stunden ihrer Freizeit für die Allgemeinheit geopfert. „Eigentlich müssten wir die bestbezahlten Mitarbeiter der Gemeinde Wangerland sein“, bemerkte der Ortsbrandmeister mit einem Augenzwinkern.

Ein Hinweis, den auch die stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Prieß-Tiemann zur Kenntnis nahm: „Der Dienst in der Feuerwehr ist ein zeitraubendes Ehrenamt, das die Gemeinde nicht einmal nach dem Minimalstundensatz bezahlen könnte. Deshalb kann ich nur im Namen aller Bürger und der Gemeinde ganz großen Dank für Euren Einsatzwillen und eure Motivation sagen“, so Prieß-Tiemann. „Ohne Euch könnten wir den Laden dicht machen.“

Säule im Dorfleben

Neben den rein feuerwehrtechnischen Diensten ist die Ortswehr natürlich auch tragende Säule im Vereins- und Dorfleben Waddewardens. Ob Frühjahrsputz, Osterfeuer oder Maibaumaufstellen, Boßelfest oder Laternenumzug – die Feuerwehrleute sind stets dabei.

Keine Jahreshauptversammlung ohne Ehrungen und Beförderungen: Wenke Schürmann wurde zur Feuerwehrfrau befördert, Renke Gerdes zum Hauptfeuerwehrmann. Außerdem beförderte der Kreisbrandmeister Marco Behrens zum Löschmeister und Axel Foken zum Hauptlöschmeister. Ortsbrandmeister Florian Harms wurde in den Dienstgrad des Brandmeister befördert.

Eine Ehrung wurde Johann Otten zuteil: Er ist 60 Jahre Mitglied in der Feuerwehr und wurde dafür mit dem Abzeichen des Landesfeuerwehrverbands geehrt. Der frühere Berufskraftfahrer Otten ist laut Zunken übrigens der einzige, der das Gespann aus Tragkraftspritze mit angekoppelter „alter Oma“ rückwärts um den Pfeiler herum in das Feuerwehrhaus fahren kann.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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