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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

„Katastrophal und haarsträubend“ oder „klar geregelt“?

27.05.2017
Betrifft: NWZ-Aufruf zur Verkehrssituation am Ohrbült

Die Verkehrssituation am Ohrbült ist in der Tat katastrophal. Das Verkehrsaufkommen ist dort in den letzten Jahren stark gestiegen. Rücksichtsloser Fahrstil ist an der Tagesordnung. Erst kürzlich wurde eine Fahrradfahrerin bei der Querung des Ohrbülts von einem PKW angefahren und schwer verletzt. Man fragt sich, warum an dieser unübersichtlichen Stelle kein Tempo-30-Limit herrscht bzw. keine Bodenschwellen eingebaut werden.

Offiziell liegt es an der Gesetzeslage: Es handelt sich um eine Landesstraße und auf einer solchen darf kein Tempo-30-Limit eingerichtet werden. Eine Änderung der nicht mehr zeitgemäßen Verordnung zeichnet sich zwar ab, kann aber noch Jahre dauern. Zetel braucht aber für den Ohrbült eine baldige Lösung. Wenn keine andere Möglichkeit besteht, wäre die streckenweise Umwidmung der Landessstraße in eine Kreisstraße vielleicht die Lösung. Die hinderliche Verordnung wäre dann vom Tisch.

Aber es gibt ein weiteres Hemmnis, und das findet sich im Gemeinderat bzw. in der Gemeindeverwaltung. Der Gemeinderat, der seit Jahrzehnten von der SPD beherrscht wird, will keine Veränderungen am Ohrbült. Vor der letzten Kommunalwahl wurden die Parteien von der NWZ (Ausgabe 07.09.16) gefragt: „Was wollen Sie an der Verkehrssituation am Ohrbült in Zetel verändern?“ Die Antwort der SPD lautete: „Gar nichts. Der Ohrbült ist seit Jahren kein Gefahrenschwerpunkt mehr ...“. Die dort regelmäßig auftretenden Staus sieht sie eher als „verkehrsberuhigend als verkehrsgefährdend“ an.

Die SPD übersieht dabei geflissentlich, dass der Verkehr teilweise in die umliegenden Tempo-30-Zonen ausgewichen ist. Nun findet auch in diesen „Ohrbült-Umgehungsstraßen“ Chaos und Raserei statt.

Günter Wolf
Zetel

Planlos, ideenlos, konzeptlos – einfach chaotische Zustände! Das betrifft nicht nur die Verkehrssituation (die ist mehr als haarsträubend), sondern auch die Tatsache, dass in Zetel rund um den Bereich Ohrbült eine massive Konzentration von Dienstleistungen vorhanden ist, die seines gleichen sucht. Genau hier gibt es das Rathaus, eine Apotheke, zwei Arztpraxen, drei Bankinstitute, die Post und die Einkaufmärkte Lidl und Netto. Mehr geht nicht. Das bringt ausreichend Probleme mit dem ruhenden Verkehr.

Wer da noch meint, es ist alles in Ordnung, der lebt in einer anderen Welt.

Hans-Christian Langner
Zetel

Gerd Janßen
Zetel

Das Problem ist schon seit Jahren bekannt, aber die Verantwortlichen unternehmen deshalb nichts, weil als Totschlagargumente dann die Unfallstatistik beziehungsweise der nicht existierende Unfallbrennpunkt herangezogen wird. Hier ist ja „noch nichts passiert“, heißt es dann. Also brauchen sie nichts zu unternehmen.

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h wäre sicher eine Lösung, damit Kraftfahrzeuge schon vorher mit der Geschwindigkeit heruntergehen müssen. Besonders ältere Menschen sind immer wieder betroffen! Es ist ein Wunder, dass es hier noch keine schlimmen Unfälle gegeben hat.

Meine Frau und ich überqueren fast täglich diesen Bereich und beobachten immer wieder „Beinahe-Unfälle“.

Im Übrigen gibt es noch weitere „gefährliche Überquerungsbrennpunkte“ in Zetel: Zum einen die Poststelle bei Lübben in der Bohlenberger Straße, und zum anderen der Bereich bei „Blumen-Focken“ in der Oldenburger Straße.

Rudi Klein
Zetel

Für mich persönlich finde ich die Verkehrssituation am Ohrbült zwar nicht unübersichtlich – es ist ja alles klar geregelt durch die Verkehrsvorschriften. Aber in meinen Augen ist das die gefährlichste Kreuzung in Zetel, und zwar wegen der beiden Kurven – einmal aus Richtung Jakob-Borchers-Straße und aus Richtung Neuenburger Straße. Wer in diese Kurve fährt, kann nicht sehen, was dahinter los ist. Geht vielleicht gerade ein Fußgänger über die Überwegung? Vielleicht ein älterer Mensch, der langsam geht, oder ein Kind? Oder ein Radfahrer fährt rüber? Oder ist gerade ein Autofahrer losgefahren, um links abzubiegen? Das alles kann man nicht sehen. Das ist ja auch nicht schlimm, solange man als Autofahrer in einem angemessenen Tempo in diese Kurve fährt. Und genau da liegt das Problem. Es kommt häufig vor, dass Autofahrer ohne abzubremsen in diese beiden Kurven fahren – nein rasen! Und da müsste dringend etwas getan werden. Vielleicht vor den beiden unübersichtlichen Kurven eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h mit einem Hinweisschild auf diese unübersichtlichen Kurven und darauf, dass sich dahinter ein Übergang für Fußgänger und Radfahrer befindet. Ich meine, das wäre die einfachste Lösung.

Hille Schramm
Zetel

Das Verkehrsaufkommen in diesem Bereich wird immer stärker. In der Mitte befindet sich eine Überwegungssmöglichkeit für Rad- und Fußgänger. Dort herrscht grenzenlose Unkenntnis der Autofahrer. Ein Teil hält an, leider fahren aber die meisten Autofahrer weiter; nach dem Motto: Hier ist ja kein Zebrastreifen. Hier muss dringend Klarheit geschaffen werden.

An der Ecke des Restaurants ist der Fußweg so schmal, dass man hier ständig Angst haben muss, nicht unbeschadet um die Ecke zu kommen. Das größte Problem sind aber die Radfahrer, die fahren, wie sie wollen. Vor allem die Eltern und die ältere Generation macht es den Kindern ja vor, wie man nicht fahren sollte. Es ist kaum ein Radler unterwegs, der die richtige Straßenseite benutzt.

An der breiten Einmündung der Bahnhofstraße auf den Ohrbült könnte der Verkehr flüssiger laufen, wenn eine vernünftige Einordnung stattfinden würde. Hier ist der Radweg und Fußweg zu lang, und für die Autofahrer zu unübersichtlich. Es kommt ein weiterer Gefahrenpunkt hinzu. Unmittelbar im Einmündungsbereich ist eine Anbindung an den Lidl-Parkplatz. Hier tauchen plötzlich Fußgänger und Radfahrer auf.

Auch die Einmündung der Bohlenberger Straße ist viel zu breit für Fußgänger und Radfahrer. Ich sehe immer wieder Personen, die unschlüssig an einer Ecke stehen und überlegen: Gehe ich jetzt, oder gehe ich bis zu einer engeren Straßenbreite, damit ich unbeschadet über die Straße komme? Solche großen Gefahrenpunkte kann man nach meiner Meinung nun wirklich nur mit einer vernünftigen Schaltung einer Ampelanlage lösen.

Alfred Balkow
Zetel

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