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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Freiwillige Feuerwehr: Nach nur fünf Minuten einsatzbereit

20.04.2019

Minsen Traditionell findet die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in Minsen an Gründonnerstag statt. An diesem Termin wurde auch in diesem Jahr nicht gerüttelt.

Beförderungen und Ehrungen

Geehrt wurden drei je 25-jährig Aktive. „Das macht zusammen 75 Jahre“, stellte Kreisbrandmeister Gerd Zunken fest. Die drei sind alle am 31. März 1994 in die Feuerwehr eingetreten. Es sind Frank Buß (1. Hauptfeuerwehrmann), Mathias Janßen (Hauptlöschmeister) und Andreas Lindner (1. Hauptfeuerwehrmann).

Beförderungen: Jan Arians (Löschmeister), Jens Arians (Hauptlöschmeister), Stefan Gerken und Nils Romaniw (Oberfeuerwehrmann), Julia Helmers (Feuerwehrfrau), Mathis Könitz (Feuerwehrmann).

Ortsbrandmeister Norbert Freymuth nannte einige Zahlen – und erzählte Anekdoten. So mussten seine Kräfte zwölfmal wegen Alarms durch Brandmelder ausrücken – kein einziges Mal brannte es: Ausgelöst wurden die Alarme durch ein mit heißem Wasser vollgelaufenes Zimmer, einen mit Deo besprühten Rauchmelder und eine Nebelmaschine in der Jugendherberge in Schillig.

Freymuth lobte die Arbeit und Ausbildung der First-Responder-Gruppe, die zur Reanimation von Personen aufgestellt wurde. Dass sich Feuerwehrleute auch beim Fischfang bewährt haben, belegten zwölf Aale, die aus einem wegen Hitze ausgetrockneten Teich gerettet und im Tief in Horumersiel ausgesetzt wurden.

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Ein im Watt gerettetes Kind, ein Watt-Mobil mit zwei platten Reifen sowie Hasch-Kekse in der Jugendherberge in Schillig mit entsprechenden Kreislaufbeschwerden der „Keksfreunde“ waren weitere Einsätze der Feuerwehr in Minsen. Insgesamt kam die Wehr auf 38 Einsätze, sagte Freymuth am Ende seines Berichts.

Die Ortswehr Minsen besteht aus 29 Aktiven, zwei Kameradinnen und elf Kameraden in der Altersabteilung. Das Durchschnittsalter beträgt 38,4 Jahre. Der Wehr gehören elf Atemschutzgeräteträger an und neun Kameraden samt Löschgruppenfahrzeug sind der Kreisfeuerwehrbereitschaft Friesland zugewiesen.

Nicht unerwähnt ließ der Ortsbrandmeister die Arbeit des Fördervereins der Feuerwehr. Er hat Ausrüstungsgegenstände im Wert von 2600 Euro angeschafft.

Ein gutes Team nannte Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena Ortsbrandmeister Freymuth und seinen Stellvertreter Jens Arians. Sie hätten mit ihren Aktiven den größten Küstenabschnitt im Wangerland zu bearbeiten. Dabei spiele auch die Wasserrettung eine Rolle. Genaue Kompetenzen müssten mit der DLRG „auf die Reihe gebracht werden“, sagte Mühlena. Hintergrund ist die Neuorganisation der Wasserrettung durch den Landkreis: Dafür ist nun die DLRG zuständig (die NWZ berichtete).

Der Bürgermeister griff einige der Fakten auf, die Freymuth zuvor genannt hatte, wie Einsätze in Aufzügen von Hochhäusern, Havarien und Hilfe durch die First-Responder-Gruppe in Minsen. Der zugesagte Mannschaftstransportwagen als Ersatz für den alten Bulli werde bald kommen, versprach er.

Kreisbrandmeister Gerhard Zunken stellte die Zunahme der Einsätze bei Feuermeldern heraus. Allein ein Drittel der Einsätze gehe auf das Konto der Brandmelder. Er lobte die tolle Arbeit der Responder-Gruppe, deren Einsatz eine monatelange Ausbildung erforderte.

Nach den Einsätzen sei die psychosoziale Nachbetreuung immer wichtiger geworden, stellte er fest und warb darum, dem Feuerwehrsport mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

„Bei Einsätzen werdet ihr gefordert“, sagte Zunken und nannte als Beispiel die Belastungen durch die neue Atemschutzstrecke in der FTZ in Jever. Diese Anlage sei die modernste in der Bundesrepublik, betonte der Kreisbrandmeister.

Ein Lob kam vom stellvertretenden Gemeindebrandmeister Florian Harms. Der stellte heraus, dass die Wehr Minsen nur fünf Minuten nach einer Alarmierung mit zwölf Kräften einsatzbereit ist. „Das ist eine Topp-Zeit“, meinte er. Vom alten Mannschaftstransportfahrzeug wusste er, dass es am 28. April vor 30 Jahren in Dienst gestellt wurde.

Die stellvertretende Landrätin Marianne Kaiser-Fuchs dankte der Wehr für einen Besuch ihrer Kindergartenkinder im Feuerwehrgerätehaus in Minsen.

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