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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Mit Experten-Tipps alles im Griff

27.03.2017

Zetel Rund um die Sicherheit in Haus und Wohnung, bei der Freizeitgestaltung und im täglichen Leben ging es am Samstag beim Sicherheitstag, zu dem der Präventionsrat der Gemeinde Zetel auf das Gelände der Freiwilligen Feuerwehr am Markthamm eingeladen hatte.

Wenn die Urlaubszeit anbricht, werden viele Menschen wieder mehr darüber nachdenken, ob ihr Hab und Gut in ihren Häusern und Wohnungen eigentlich sicher ist. Die Polizei zeigte deswegen, welche Sicherungsmaßnahmen am Haus Einbrüche erschweren können. „Fenster und Türen sind mit relativ überschaubaren Mitteln zu sichern“, sagte Eugen Schnettler vom Präventionsteam der Polizeiinspektion/Wilhelmshaven/Friesland.

Zum Themenschwerpunkt gehört auch die Sicherheit im Straßenverkehr. Beeindruckend fanden die Besucher am Samstag einen Selbsttest mit Rauschbrillen. Diese verdeutlichen anschaulich, wie es sich anfühlt, betrunken zu sein, und wie die Kontrolle über sich selbst schwindet. Schon bei 0,5 Promille war es kaum möglich, einen Ball zu fangen.

Die Polizei machte außerdem deutlich: Wer sicher unterwegs sein will, muss beim Fahren aufs Handy verzichten. „Egal, ob im Auto oder beim Radfahren, mit dem Griff zum Handy gefährdet man nicht nur sich, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer“, mahnte Schnettler. Die Polizei erfasste auch die gleich nebenan vom Präventionsrat der Gemeinde und der Verkehrswacht codierten Fahrräder. Rund 40 Radfahrer ließen sich an dem Stand spezielle Registrierungsnummern in den Rahmen ihres Rads gravieren.

Am Stand von Feuerwehrmann Dennis Haesihus piepte es oft: Er führte Rauchmelder vor. Obwohl diese gesetzlich vorgeschrieben sind, gehen die deutschen Hersteller dieser Geräte davon aus, dass erst knapp die Hälfte der Haushalte mit ihnen ausgestattet ist. Die Feuerwehrkameraden meinen dazu: „Wir fahren lieber zu einem Fehlalarm, als dass wir zu spät kommen, weil kein Rauchmelder vorhanden ist.“

Am Fahrradstand von Reiner und Andy Speckels ging es um Sicherheitsausstattung für Räder und ihre Fahrer. Reflektoren und funktionierende Bremsen sollten am Fahrrad selbstverständlich sein. Seit einigen Jahren ist auch batteriebetriebene Beleuchtung erlaubt, und für die Scheinwerfer werden neuerdings immer hellere LED-Lampen eingesetzt. „Die Radfahrer sollten aber darauf achten, diese nicht zu hoch einzustellen, um die anderen Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden“, sagte Andy Speckels. Auf großes Interesse stieß die Vorführung eines neuartigen Radfahrer-Airbags, der wie eine Halskrause getragen wird, sich im Falle eines Unfalls aufbläht und so den Kopf schützen kann.

Zum Thema Verkehr informierte der Geschäftsstellenleiter des ADAC Weser-Ems, Jens Schledorn. Er erläuterte den Sinn und Zweck von Rettungskarten und stellte diese gleich passend zum Auto-Modell des Fahrers aus. Weiterer Beratungsschwerpunkt an seinem Stand war die Rettungsgasse auf Autobahnen.

Als Kulisse des Sicherheitstags standen die Fahrzeuge der Feuerwehr rund um das Veranstaltungsgelände und konnten besichtigt werden. Für das leibliche Wohl der vielen Besucher standen Feuerwehrkameraden am Grill.

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