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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Mit Gefahren richtig umgehen

14.05.2011

HOOKSIEL „Viele Menschen wissen gar nicht, wie schnell etwas in Brand geraten kann – es dauert oft nur Minuten, bis das Feuer richtig gefährlich wird“, sagt Michael Beering.

Zusammen mit seiner Frau Gudrun Beering ist er ehrenamtlich in der Brandschutzprävention tätig. Auf der Informationsveranstaltung der Freiwilligen Feuerwehr Hooksiel demonstrierte er am Freitag Kindern und Erwachsenen, was passieren kann, wenn man etwa versucht, brennendes Bratenfett mit Wasser zu löschen.

„Die so genannte Fettexplosion ist extrem gefährlich. Darum darf man niemals versuchen, Fett mit Wasser zu löschen“, so Beering. Stattdessen ist es besser, das Feuer zu ersticken. „Wenn Fett in einem Topf oder einer Pfanne brennt, sollte man am besten einen Deckel drauf setzen und den Flammen den Sauerstoff entziehen“, so Beering. Er zeigte dies eindrucksvoll mit einem alten Topf und brennendem Friteusenfett. Mit dem Topfdeckel waren die Flammen beherrschbar. Ein wenig Wasser hingegen erzeugte zusammen mit dem Fett eine Feuerwolke.

Neben den Vorführungen, stellte er auch den praktischen „Kinderfinder“ vor. Der „Kinderfinder“ ist ein gelber, im Scheinwerferlicht reflektierender Aufkleber, der an Kinderzimmertüren befestigt werden soll. So wird es den Feuerwehrleuten bei einem Brand erleichtert, die Kinderzimmer schnell und sicher zu finden. Der Aufkleber muss am unteren Drittel der Tür befestigt werden. „Feuerwehrleute betreten ein brennendes Haus meist im Kriechgang. Grund sind die giftige Rauchentwicklung und die Hitze, die ja bekanntlich nach oben steigt“, erklärt Michael Beering.

Bei 60 Prozent aller Brände sei ein technischer Defekt die Ursache. „Das kann die Kaffeemaschine oder der Trockner sein. Darum rate ich immer allen, sie sollen kein elektrisches Gerät unbeaufsichtigt laufen lassen und wenn sie nicht im Haus sind, die Stecker ziehen“, so Beering.

Mehrere Firmen haben auf Initiative Beerings mit Spenden den Kauf von 115 Rauchmeldern ermöglicht. „Ich möchte mich bei den Firmen bedanken“, so Beering.

Zusammen mit Bürgermeister Harald Hinrichs und Pastor Stefan Grünefeld werden die Beerings bedürftige Personen im Wangerland ermitteln und die Rauchmelder verschenken. „So ist zumindest ein Mindestmaß an Feuerschutz im Haus gewährleistet“, sagt Beering. „Und wer den Melder nicht selbst anbringen kann, dem helfen wir der Montage“.

Den „Kinderfinder“ gibt es kostenlos bei dem Ehepaar Beering. Weitere Informationen erteilen Gudrun und Michael Beering unter Tel. 04425/1014.

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