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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

„Mit Lautsprechern warnen“

06.05.2010

FRIESLAND „Wie wird die Bevölkerung informiert, wenn auf den Bahngleisen ein Gefahrguttransporter explodiert oder wenn im Atomkraftwerk Unterweser ein Unfall passiert?“ Diese Frage beschäftigt Helmut Herde aus Varel. Er vermisst im Landkreis Friesland ein flächendeckendes Sirenennetz, mit dem die Bevölkerung im Katastrophenfall alarmiert werden kann, um dann Informationen über den Rundfunk abzurufen.

Er fragt sich, warum jetzt im Landkreis Wesermarsch ein flächendeckendes Sirenennetz aufgebaut worden ist, Friesland jedoch ohne auskommen muss: „Ist die Bevölkerung dem Landkreis Friesland weniger wert als im Landkreis Wesermarsch?“, fragt Herde. Im Landkreis Friesland besteht seiner Ansicht nach dieselbe Gefahrenlage wie in der Wesermarsch, die eine Information der Bürger notwendig werden lassen könnte.

„Die Sirenen, die in Deutschland in den 50er Jahren aus der Situation des Kalten Krieges heraus aufgestellt wurden, sind in den 90er Jahren vom Bund weitgehend abgebaut worden“, berichtet Sönke Klug, Pressesprecher des Landkreises Friesland, nur in vereinzelten Landkreisen seien sie in kommunaler Verantwortung wegen besonderer Einzelsituationen wieder aufgebaut worden. Im Landkreis Wesermarsch habe man das Sirenennetz wegen des Kernkraftwerkes wieder aufgebaut.

Es werde jedoch, so Klug, bundesweit an einer Lösung gearbeitet, wie die Bevölkerung im Notfall geweckt werden könne, um dann weitere Informationen über den Rundfunk oder das Internet zu erhalten. Es seien verschiedene Varianten getestet worden wie die Kopplung mit Rauchmeldern, Funkuhren, Handys oder Telefonen. Es sei jedoch noch nichts zur Reife gelangt. Falls jetzt ein Notfall eintrete, bei dem die Bevölkerung geweckt werden muss, würden Lautsprecherwagen eingesetzt.

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