• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Morddrohung per Handy schockt Kinder

07.10.2014

Varel Schock über das Mobiltelefon: Als eine zwölfjährige Schülerin in der vergangenen Woche auf ihr Smartphone schaute, bekam sie Angst. Über den Messengerdienst „WhatsApp“ hatte ihr eine Freundin einen Kettenbrief mit einem bedrohenden Inhalt geschickt. Das teilte die Polizei jetzt mit.

In der Nachricht wird die Forderung deutlich, dass man den „Brief“ unbedingt weiterschicken muss, „...ansonsten würden die Eltern getötet!“, so der sinngemäße Wortlaut. Die Schülerin sendete den „Brief“ wie gefordert an mindestens 20 Kontakte weiter – und hat damit wahrscheinlich einem Großteil ihrer Freunde ebensolche Angst eingejagt.

Austausch von Texten, Videos und Bildern

WhatsApp ist ein internetbasierter, plattformübergreifender kostenpflichtiger Instant-Messaging-Dienst für den Austausch von Textnachrichten, Bild-, Video- und Tondateien sowie Standortinformationen zwischen Benutzern von Mobilgeräten wie Smartphones. Einige Datenschutzbeauftragte und -experten warnen vor der Nutzung.

Seit kurzem sind solche „Horror-Kettenbriefe“ im Umlauf. „Für Erwachsende und ältere Jugendliche mag sofort klar sein, dass es sich bei diesen Botschaften um einen sehr üblen Scherz handelt“, erklärt Eugen Schnettler, Präventionsbeauftragter des Polizeikommissariats Varel: „In der Regel geht es bei solchen Briefen nur darum, andere zu schocken.“ Deshalb sollten Kinder die Briefe nicht weiterverbreiten, eventuell enthaltene Links nicht anklicken und Dateianhänge niemals öffnen, sagt Schnettler.

Kettenbriefe seien kein neues Phänomen und tauchten auch immer wieder in Internet-Gemeinschaften auf. Bislang sind der Polizei keine Fälle bekannt, in denen Kinder und Jugendliche unter Androhung von Gewalt neben dem Weitersenden zu anderen konkreten Handlungen aufgefordert wurden.

Die Polizei rät, sich sofort an die Eltern zu wenden, wenn Kinder oder Jugendliche einen Kettenbrief erhalten. „Kindern muss erklärt werden, dass die Inhalte dieser Briefe grundsätzlich nicht stimmen“, betont Eugen Schnettler. Die Nachricht sollte außerdem gelöscht und auf keinen Fall weiter verbreitet werden: „Sind Sie unsicher oder fühlen sich die Kinder bedroht, wenden Sie sich an die Polizei.“

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
Rufen Sie mich an:
04451 9988 2501
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.