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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

FEUERWEHR: Neue Techniken stellen Wehr vor Herausforderungen

19.03.2007

JEVER JEVER/KIH - Immer vielfältiger werden die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr Jever: „Wir sind mittlerweile jedoch an unsere Grenzen gestoßen“, sagte Ortsbrandmeister Stefan Uber am Freitag bei der Mitgliederversammlung der Feuerwehr der Stadt Jever, zu der auch die Wehr Cleverns gehört, sowie der Ortswehr Jever. Ehrenamt bedeute für die meisten Kameraden der Feuerwehr, 24 Stunden bereit zu stehen – ohne Bezahlung. „Man könnte auch sagen: Unsere Freizeit für die Sicherheit der Bürger der Marienstadt“, betonte Uber.

Wie breit gefächert das Engagement der Feuerwehr ist, zeigte Ubers Bericht. Zwar rückte die Wehr im vergangenen Jahr zu weniger Einsätzen aus als in den Jahren davor, dennoch gab es 29 Brandeinsätze und 28 Hilfeleistungen. Die 55 aktiven Mitglieder, darunter drei Frauen, löschten Container-, Hecken- und Autobrände sowie einen Küchenbrand.

„Neue Einsatzschwerpunkte stellen die Ortswehr vor neue Aufgaben, das hat etwa der Brand der Biogasanlage gezeigt“, sagte Uber. Er wies darauf hin, dass die Ausbildung des Nachwuchses teurer werde durch die neue EU-Führerscheinregelung. „Dadurch dürfen viele junge Leute unsere Einsatzfahrzeuge nicht mehr fahren“, berichtete er.

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Um so mehr freuten sich die Kameraden über die Mitteilung von Jevers Bürgermeisterin Angela Dankwardt, dass das alte Löschgruppenfahrzeug 16 TS nicht verkauft wird, sondern künftig für Ausbildungs- und Fahrschulzwecke sowie als Reservefahrzeug verwendet werden soll.

Uber lobte die gute Zusammenarbeit mit seinem Stellvertreter Klaus-Dieter Rickels, beide hatten erst im vergangenen Jahr die Führung der jeverschen Feuerwehr übernommen: „Der Informationsfluss klappt hervorragend“, sagte Uber.

Insgesamt verfügt die Wehr der Stadt Jever über 130 Mitglieder, davon sind 85 aktive Feuerwehrleute. Stadtbrandmeister Hans-Herrmann Specht verwies stolz auf den mit zehn Frauen – sieben allein in der Clevernser Wehr – hohen Frauenanteil. 70 Mal mussten die Kameraden 2006 ausrücken.

Auch Specht ging auf die neuen Aufgabenbereiche ein. „Mit der Einführung neuer Techniken wie Biogas- und Fotovoltaikanlagen werden wir vor neue Herausforderungen gestellt“, sagte er. Erste Sicherheitsunterweisungen für die Feuerwehrleute hätten bereits stattgefunden.

Landrat Sven Ambrosy lobte die Arbeit der jeverschen Wehren: „Sie sind eine wichtige Stütze in Sachen Katastrophenschutz im Landkreis Friesland.“ Mit Blick auf den Jade-Weser-Port betonte er, wie wichtig Ölabwehrübungen und simulierte Bahnunfälle künftig sein werden.

Die Wichtigkeit der Feuerwehr hob auch Dankwardt ebenfalls hervor: „Ohne die Feuerwehr, geht nichts. Sie sind wichtig für die Sicherheit der Stadt, aber auch für unser gesellschaftliches Leben“, sagte Jevers Bürgermeisterin. So ist die Wehr eine Partnerschaft mit der Feuerwehr Zerbst eingegangen.

Am 23. Juni soll in Jever die nun schon 15 Jahre währende Freundschaft gefeiert werden.

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