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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Feuerwehr Obenstrohe: Auf diese 5 Dinge kommt es an

03.07.2019

Obenstrohe Was passiert, wenn heißes Speiseöl in der Pfanne anfängt zu brennen und man es mit einem Glas Wasser löscht? Es gibt eine riesige Stichflamme. Wie dieses Szenario aussieht, hat die Freiwillige Feuerwehr Obenstrohe beim Informationstag am Montagnachmittag demonstriert.

157 Blutspender im Feuerwehrhaus Obenstrohe

An der Blutspendeaktion der Freiwilligen Feuerwehr Obenstrohe am Montagnachmittag nahmen 157 Menschen teil. 17 davon spendeten zum ersten Mal Blut. „Mit der Resonanz sind wir sehr zufrieden“, freute sich Denis Barthel von der Ortswehr: „Die Veranstaltung war ein voller Erfolg.“ Die Feuerwehr hatte den Blutspendetermin mit einem Infotag verbunden und ihre Arbeit sowie Technik vorgestellt. Für die Spender bauten die Kameraden ein Grillbuffet auf.

Zunächst brachten zwei Feuerwehrleute auf dem Betriebsgelände in einer eigens gesicherten Vorrichtung gewöhnliches Speiseöl zum Qualmen. Ein Geruch wie in der Pommes-Bude machte sich breit. Dann wurde Wasser darüber gegossen: Und das Feuer stieg unter enormer Hitzeentwicklung mehrere Meter in die Luft.

„Das muss man sich mal in seiner kleinen Küche vorstellen“, sagte Ortsbrandmeister Marc Röseler. Er erläuterte, wie man einen Ölbrand in der Pfanne fachmännisch löscht. „Man sollte eine Decke nehmen und die Flammen ersticken oder einfach den Deckel der Pfanne drüber stülpen.“ Zusätzlich gibt es spezielle Löschmittel, die aber kaum jemand zu Hause hat.

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Die Feuerwehr demonstrierte zudem, was passiert, wenn eine Spraydose zu lange im Feuer schmort: sie explodiert. Dazu setzten die Kameraden ein handelsübliches Deospray großer Hitze aus. Zunächst verfärbte sich die Dose, danach platzte sie mit einem lauten Knall auf. Das aufgerissene Aluminium-Behältnis konnten sich die Besucher danach ganz genau ansehen.

Beim Info-Tag präsentierte die Obenstroher Ortswehr ihre Technik und Fahrzeuge, erklärten am Öffentliche-Infomobil die Funktionsweise eines Rauchmelders und im Garten bot die Jugendfeuerwehr Spiele an. Ziel war, auch neue Kameraden zu werben. Doch was muss ein Mann oder eine Frau können, um aktives Mitglied bei der Feuerwehr zu werden. Der Ortsbrandmeister Marc Röseler erklärte es der NWZ:

1. „Zunächst muss man körperlich gesund sein und Lust dazu haben, anderen Leuten, die sich in einer Notlage befinden, zu helfen.“

2. Der Bewerber oder Interessent muss teamfähig sein. „Ein Einzelner alleine kann in der Feuerwehr nichts ausrichten“, sagt Röseler: „Man muss Lust haben, in der Gemeinschaft zu arbeiten.“

3. Man muss Neuem aufgeschlossen sein. „Unsere Technik wird ständig modernisiert und die Fahrzeuge immer wieder mit neuen Dingen ausgestattet.“

4. Flexibilität ist für einen Feuerwehrkameraden ganz wichtig. Schließlich könnte es Tag und Nacht zum Einsatz kommen.

5. In der Feuerwehr gibt es verschiedene Tätigkeitsbereiche, von der Verwaltung bis zum Brandbekämpfer. Handwerkliches Geschick ist nicht zwingend erforderlich.

In der Jugendfeuerwehr können Kinder zwischen zehn und 16 Jahren mitmachen, in den aktiven Dienst geht es ab 16 Jahren. „Man kann aber auch noch mit 30 eintreten“, sagt Marc Röseler.


     www.feuerwehrobenstrohe.de 
Mehr Bilder vom Info-Tag unter   www.nwzonline.de/fotos 
Ein Film von der Feuershow unter   www.nwzonline.de/videos 
Video

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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