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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Gelungene Rettung nach Drehbuch

15.11.2018

Obenstrohe /Moorhausen Im Minutentakt rückten am Dienstagabend in Varel die Feuerwehrwagen mit Blaulicht und Martinshorn aus. Der Grund: Gleich alle drei Ortswehren der Stadt absolvierten eine Übung. Die Kameraden aus Borgstede-Winkelsheide wurden sogar zweimal alarmiert. Am Mittwoch zogen die Ortsbrandmeister eine positive Bilanz.

Über Leiter gerettet

„Es ist alles gut gelaufen“, resümierte Marc Röseler aus Obenstrohe nach der Übung. Das Szenario beim Ev.-luth. Gemeindezentrum am Riesweg sah vor, dass sich in einem brennenden Gebäude fünf vermisste Personen befinden. „Die Kameraden sind dann unter schwerem Atemschutz in das Haus und haben sie gesucht“, beschrieb der Ortsbrandmeister die Situation. Sie befanden sich sowohl im Keller als auch im Erdgeschoss und in der ersten Etage. „Eine Person haben wir dann über die Leiter gerettet“, sagte Marc Röseler.

Die „Verletzten“ wurden von Jugendlichen der Konfirmandengruppe gespielt. Zwei von ihnen hatten zudem den Auftrag, die Feuerwehr über die Leitzentrale zu alarmieren und eine Rauchentwicklung zu melden. Als der erste Einsatzwagen gegen 18.30 Uhr eintraf, machten sie sich winkend bemerkbar und eröffneten den anrückenden Kameraden: „Da sind noch Leute drin!“ Am Ende waren sich alle Darsteller einig: „Das hat Spaß gemacht. Gut, dass es nicht in echt gebrannt hat.“

Die Ortswehr Obenstrohe wertet die Ergebnisse der Übung bei den nächsten Dienstabenden aus. „Dann sprechen wir die Dinge an, die wir noch verbessern können“, sagte Marc Röseler: „Einige Kleinigkeiten können noch abgestellt werden.“

An der Plaggenkrugstraße waren insgesamt 41 Feuerwehrleute im Einsatz. 21 aus Obenstrohe und 20 der Ortswehr Borgstede-Winkelsheide. Die war eine halbe Stunde vorher schon einmal unterwegs, als sie von der Leitstelle zu einem Übungseinsatz der Vareler Ortswehr nach Moorhausen geschickt wurden. Sie wurden aber wieder zurückbeordert. Kurz darauf dann der zweite Alarm, und es ging nach Obenstrohe.

„Suizid“ auf Dachboden

In Moorhausen trainierten 23 Vareler Kameraden einen „Verdacht auf Suizid“, erläuterte Fritz Melcher. Dazu wurde ein Abbruchhaus von der Feuerwehr komplett mit Rauch eingenebelt. „In diesem Qualm sieht man gar nichts“, beschrieb der Vareler Ortsbrandmeister die Situation. Auch bei dieser Übung wurden Darsteller eingesetzt.

Einer spielte einen Verwirrten, der erst von den Einsatzkräften beruhigt werden musste. Auf dem Dachboden wurde zudem eine 80 Kilogramm schwere Puppe abgelegt. Diese „leblose Person“ musste dann geborgen werden. Zudem trainierten die Feuerwehrleute den Löschangriff und leuchteten die Einsatzstelle aus. „Es ist alles prima gelaufen“, lobte der Ortsbrandmeister sein Team.


Ein Live-Video vom Einsatz in Obenstrohe unter   www.facebook.com/nwzfriesland 
Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos/friesland 
Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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