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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Der Ente aus dem Eis geht es wieder gut

22.01.2019

Obenstrohe Der Ente, die am Samstagabend von der Freiwilligen Feuerwehr Obenstrohe aus dem Eis des Mühlenteiches befreit worden war, geht es wieder gut. Das bestätigte am Montag auf Nachfrage Klaus Meyer, Leiter der Wildtierauffangstation in Rastede. Dorthin hatten die Kameraden das erschöpfte Tier gebracht. „Die Ente hatte noch nicht einmal mehr geflattert, als wir sie vorsichtig mitgenommen haben“, sagte Obenstrohes Ortsbrandmeister Marc Röseler.

Es sollte aber nicht der einzige Rettungseinsatz dieser Art an dem Wochenendes bleiben. Auch am Sonntag alarmierten Passanten, die eine weitere eingefrorene Ente entdeckten, die Feuerwehr. Auch diesmal rückte zunächst Marc Röseler aus, um die Lage zu erkunden. „Ich habe dann eine Gruppe dazu gerufen.“

Mit einem speziellen wasserdichten und wärmenden Überlebensanzug, der zur Ausrüstung der Feuerwehr gehört, watete wiederum einer der Kameraden über und durch das Eis zu dem Tier und befreite es. „Die zweite Ente war agiler und verschwand gleich im angrenzenden Wald“, berichtete Röseler.

Die Stadt hat Warnschilder abgebracht. BILD: Feuerwehr

Warnung: Keinesfalls das Eis betreten

Die Eisdecke des Mühlenteiches in Obenstrohe darf noch nicht betreten werden. Das Verbot zeigen Schilder an, die die Stadtverwaltung rund um das Gewässer angebracht hat. „Es ist viel zu gefährlich“, warnt Obenstrohes Ortsbrandmeister Marc Röseler.

Auch im Notfall dürfe das Eis nicht betreten werden. „Rufen sie lieber die Feuerwehr“, rät Marc Röseler. Die kann mit der entsprechenden Ausrüstung richtig reagieren.

Der Einsatz war für die Feuerwehrleute zwar ungewöhnlich, aber nicht gänzlich unbekannt. „Das kommt zwar nicht oft vor, aber wir haben auch schon einmal einen Schwan aus dem Eis befreit“, erinnert sich der Ortsbrandmeister. Dass seine Truppe gleich zweimal ausrücken musste, sieht er nicht als Belastung. Vielmehr warnt er davor, das Eis zu betreten – auch wenn Passanten eine in Not geratene Ente entdecken.

Auf der Facebook-Seite des „Gemeinnützigen“ nahmen viele Leser Anteil an der Geschichte. „Kommt die Ente wieder zurück zum Mühlenteich, wenn sie wieder fit ist?“, fragte beispielsweise Brigitte Duden. Denn: „Sie gehört zu einer Gruppe. Es sind immer zusammen sechs Enten.“ „Wenn das Gewässer wieder frei ist, ja“, sagte Klaus Meyer. Sie müsste aber aus Rastede abgeholt werden.

Dass eine Ente einfriert, ist selten, aber nicht ungewöhnlich. Zumeist sitzen sie beim Ruhen in einem Wasserloch und merken es nicht, wenn dieses langsam um sie herum zufriert. „Normalerweise halten sich Enten durch paddeln immer ein Stück eisfrei, beispielsweise in einer windgeschützten Ecke“, sagt Meyer.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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