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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Österreichische Kampfpiloten üben über der Nordsee

28.04.2017

Wittmundhafen Die ersten sieben Eurofighter aus Österreich sind am Donnerstag auf dem Flugplatz Wittmundhafen gelandet: Die Luftstreitkräfte des österreichischen Bundesheers üben bis zum 19. Mai mit Unterstützung der deutschen Luftwaffe von Wittmund aus über der Nordsee ein Luft/Luft-Schießen.

Die mit dem Hoheitszeichen eines weißen Dreiecks im roten Kreis gekennzeichneten Eurofighter kamen aus Zeltweg in der Steiermark nach Wittmundhafen. Nach rund eineinhalb Wochen Übungsbetrieb wird das nächste Kontingent der insgesamt 15 Eurofighter aus Österreich zum Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ kommen.

„Wir haben etwa ein Jahr lang die Verlegung geplant“, sagte Oberst Doro Kowatsch, Kommandeur des Kontingents aus Österreich. In 13 Containern wurde Material per Lastwagen aus der Steiermark nach Wittmund gebracht. Das hat zwei Tage gedauert. Schneller waren die Jets da: Sie brauchten rund 80 Minuten.

Insgesamt werden rund 130 Soldaten des österreichischen Bundesheeres Gäste des Wittmunder Geschwaders sein. Die Alpenrepublik sichert seit zehn Jahren ihren Luftraum mit dem Waffensystem Eurofighter. Laut Kowatsch ist Sinn der Übung, das Luft-Luft-Schießen mit der Bordkanone zu proben. Denn das Bekämpfen von Bodenzielen kann in Österreich geübt werden, das Bekämpfen von Zielen aus Sicherheitsgründen nicht.

Von Wittmund aus werden die Piloten in Zweiergruppen aufsteigen und übers Jeverland hinweg in ein Gebiet nördlich von Helgoland fliegen. Dort zieht eine Schleppmaschine an einem 300 Meter langen Seil ein rund ein mal 15 Meter großes Banner durch die Luft. Darauf zielen die Österreicher und schießen mit scharfer Munition. Eine aufwendige Messtechnik zeigt an, wie genau sie ihr Ziel getroffen haben.

Insgesamt wird jede Maschine rund eine Stunde pro Tag üben. Vorgesehen sind acht Starts und Landungen pro Tag.

Das Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ stellt Infrastruktur und Material. Im Gegenzug kann die deutsche Luftwaffe in Österreich Boden-Luft-Schießplätze nutzen. Oberstleutnant Reinhold Schröder vom Jagdgeschwader wünschte sich, dass die Verlegungen der deutschen Luftwaffe ebenso reibungslos und professionell verlaufen würden wie die der österreichischen Kameraden.

Überhaupt, hoben die beiden Offiziere hervor, gebe es eine fantastische Zusammenarbeit.

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