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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Drogen: Polizei gelingt großer Ermittlungserfolg

05.11.2013

Zetel Einen großen Ermittlungserfolg konnte die Polizei jetzt in der Drogenszene verzeichnen. Insgesamt wurden 140 Verfahren eingeleitet und der Staatsanwaltschaft übergeben. Im Herbst vergangenen Jahres hatte es mehrere Hinweise aus der Bevölkerung über möglichen Drogenkonsum in Zetel gegeben. Der Verdacht bestätigte sich, so dass die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland im Januar 2013 eine Ermittlungsgruppe zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität einrichtete. „Unsere Ermittlungen richteten sich gegen vier Tatverdächtige, zwei 30 und 32 Jahre alte Zeteler und zwei 24 und 28 Jahre alte Wilhelmshavener“, so der Leiter der Ermittlungsgruppe Frank Jacobs.

Im Fokus

„Der Tatverdacht erhärtete sich gegen die vier. Sie kamen als mutmaßliche Täter für den Drogenhandel mit Marihuana in Zetel in Betracht“, so Jacobs weiter. „Neben Zetel sollen zum Teil auch andere Dealer in der hiesigen Region mit Drogen versorgt worden sein. Bei den Ermittlungen geriet ein weiterer 42-jähriger Zeteler in den Fokus der Beamten. Wie die Polizei bereits im April diesen Jahres berichtet hatte, wurden bei einer Wohnungsdurchsuchung in Zetel größere Mengen Marihuana, Amphetamine und Ecstasy sichergestellt. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Gegen die genannten fünf Beschuldigten beantragte die Staatsanwaltschaft Oldenburg Haftbefehl.

Der 42-Jährige wurde im August 2013 vom Landgericht Oldenburg zu drei Jahren Haftstrafe verurteilt; die 31 und 32 Jahre alten Zeteler sind vom Amtsgericht Varel zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Gegen die beiden Wilhelmshavener wurde ebenfalls Haftbefehl erlassen, jedoch außer Vollzug gesetzt. Die Hauptverhandlungen zu diesen Beschuldigten stehen noch aus.

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Viele Untersuchungen

Bei den über mehrere Monate andauernden Ermittlungen wurden 35 Personen festgestellt, gegen die nunmehr eine Vielzahl von Untersuchungen eingeleitet wurden. In 75 Fällen richtet sich der Tatverdacht gegen die mutmaßlichen Täter, mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gehandelt zu haben. Bei den Durchsuchungen konnten insgesamt rund 800 Gramm Amphetamine und circa 700 Gramm Marihuana beschlagnahmt werden. Darüber hinaus wurden mehrere zehntausend Euro beschlagnahmt. Des Weiteren wurden diverse hochwertige Unterhaltungselektronikgeräte beschlagnahmt, die potenziell bereits von den Tätern von ihren Drogenerlösen gekauft worden waren.

Die Ermittlungsgruppe konnte neben den drogenrelevanten Straftaten auch noch weitere Straftaten im Umfeld der Täter, wie zum Beispiel eine versuchte Raubtat aufklären.

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