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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Einsatzübung: Retter bergen Jugendliche aus See

05.07.2016

Altjührden Dramatische Szenen spielten sich ab, als die Rettungskräfte der DLRG- Ortsgruppen Varel und Bockhorn-Zetel am See „Diekmanns Sandkuhle“ in Altjührden eintrafen. Genau um 22.02 Uhr hatten die Melder des Wasserrettungszuges Friesland für den Südkreis Alarm geschlagen. Wenige Minuten später waren die Aktiven an den Stützpunkten und machten sich mit ihren Fahrzeugen und dem Rettungsgerät auf den Weg zum gemeldeten Einsatzort.

Unübersichtliche Lage

Dort angekommen, bot sich den Rettungskräften der DLRG-Ortsgruppen Varel und Bockhorn-Zetel eine unübersichtliche Lage. Eine Gruppe von elf Jugendlichen hatte an der Kuhle gefeiert und dann angefangen, zu randalieren. Vier von ihnen waren mit zwei Booten auf dem See unterwegs, von denen eines kenterte. Je zwölf Aktive der Ortsgruppen Varel und Bockhorn-Zetel waren an der Übung beteiligt.

„Es war kalt und nass“, beschreibt Peter Wilken von der DLRG Varel die Atmosphäre am Einsatzort. Er begleitete die Rettungsübung. Dauerregen erschwerte die Bergung. Zweimal im Jahr stehe eine solche Übung an, sagt Peter Wilken am Montag im Gespräch mit der NWZ. Zusätzlich werde mit dem gesamten Wasserrettungszug des Landkreises Friesland geprobt.

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Die beiden „Vermissten“, dargestellt durch Puppen, wurden durch die DLRG vom Sonarboot geortet und geborgen, die beiden anderen durch Strömungsretter an Land gebracht. Zwei der Vermissten hätten im Ernstfall nur noch tot aus dem See geborgen werden können, berichtet der DLRG-Sprecher. Das Sonarboot komme vor allem bei Rettungseinsätzen im Binnengewässer zum Einsatz. Die hochauflösende Technik habe sich bewährt.

Zwei weitere Jugendliche hatten sich auf einem Berg Verletzungen zugezogen und mussten abgeseilt werden. Zudem mussten die Einsatzkräfte drei betrunkene und aufsässige Jugendliche beruhigen und versorgen.

An unbewachten und öffentlich zugänglichen Seen sollte niemand alleine schwimmen gehen, rät Peter Wilken mit Blick auf die Sommerzeit. Leichtsinn könne dramatische Folgen haben.

Um das Szenario für die Retter noch anspruchsvoller zu gestalten, versperrten Baumstämme die Rettungszufahrt, erzählt Peter Wilken. Ein Bootstrailer sowie ein 1000 Liter Fass waren im See versenkt worden und mussten von der Technik-Gruppe geborgen werden. Unklar war zunächst auch der Verbleib zweier Jugendlichen der Gruppe. Sie hatten – so die Simulation – das Gelände verlassen und waren mittlerweile wohlbehalten zu Hause angekommen.

Lob vom Roten Kreuz

Um 22.39 Uhr wurde das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Varel hinzugerufen und übernahm zusammen mit den Sanitätern der DLRG die Versorgung der „Verletzten“. Gegen 2.30 Uhr war die Übung beendet. Der stellvertretende Leiter des Wasserrettungszuges Friesland, Torben Kirchner, sowie Pascal Degen und Jan-Ole Schattschneider, beide Führungskräfte der DLRG-Ortsgruppe Bockhorn-Zetel, hatten die Übung ausgearbeitet. Ein besonderes Lob kam vom DRK für die gute Zusammenarbeit.

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Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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