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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Camperin stellt Spanner direkt nach Filmangriff

22.08.2019

Schillig /Wilhelmshaven Die Polizei hat einen der Spanner vom Campingplatz Schillig gefasst: Es handelt sich um einen 23-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen, der als Urlauber auf dem Platz ist.

Der Mann hatte am 11. August eine 57-jährige Camperin im Sanitärgebäude gefilmt. Die Frau hatte bemerkt, dass unter der Abtrennungswand hindurch ein Handy auf sie gerichtet war.

Die 57-Jährige holte ihren Mann und gemeinsam wartete das Ehepaar darauf, dass der Filmer aus der Kabine kam. Sie stellten den Mann zur Rede – er habe angegeben, dass keine andere Toilette frei gewesen sei und er deshalb diese Kabine genutzt hat.

Die 57-Jährige und ihr Mann glaubten ihm nicht. Sie schalteten die Campingplatzleitung ein und die riet zu einer Anzeige bei der Polizei.

Mehrere Frauen per Handy gefilmt

Bei der Vernehmung am Dienstag habe der 23-Jährige schließlich zugegeben, die Frau gefilmt zu haben. Außerdem gestand er zwei weitere Fälle, teilte die Polizei am Mittwoch mit: Er habe einen Tag zuvor, am 10. August, zwei weitere Frauen zwischen 40 und 60 Jahren per Handy im Sanitärgebäude videografiert.

Gegen den 23-Jährigen hat die Polizei drei Ermittlungsverfahren wegen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen (§ 201a StGB) eingeleitet. Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertung des sichergestellten Mobiltelefons, dauern an.

Die Polizei sucht nun die beiden Frauen, die der 23-Jährige am 10. August im Sanitärgebäude 5 aufgehalten haben. Sie und mögliche Zeugen, werden zur Aufklärung gebeten, sich bei der Polizei unter Tel. 04463/269 zu melden.

Andere Spannerfälle weiter ungelöst

Die beiden anderen Spannerfälle vom Juli bleiben weiter ungelöst: Die Ermittler betonen, dass keine Zusammenhänge zu den beiden Fällen bestehen. Denn zum einen passt die Täterbeschreibung vom Spanner-Angriff am 16. Juli nicht auf den 23-Jährigen, zum anderen war er nachweislich im Juli nicht auf dem Campingplatz Schillig.

Wie berichtet, waren am 16. und am 29. Juli ein 15 und ein 16 Jahre altes Mädchen beim Duschen im Sanitärgebäude des Campingplatzes unter der Duschwand hindurch per Handy möglicherweise gefilmt oder fotografiert worden.

Die 15-Jährige hatte geschrien, als sie das Handy entdeckt hatte und so Hilfe herbeigerufen. Der Täter war geflüchtet und war dabei gesehen worden. Es handelte sich um einen Mann von etwa 55 Jahren mit schulterlangen strohblonden Haaren und blondem Stoppelbart, der einen insgesamt ungepflegten Eindruck gemacht habe.

Beim zweiten Vorfall am 29. Juli hatte die 16-Jährige den Täter nicht gesehen.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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