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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Mann Aus Schortens Verurteilt: Minderjährige „Ehefrau“ vergewaltigt

12.06.2018

Schortens /Oldenburg Ein 27 Jahre alter Syrer, der als Flüchtling in Schortens lebt, muss wegen Vergewaltigung seiner 16 Jahre alten „Ehefrau“ sieben Jahre ins Gefängnis: Das Urteil des Landgerichts Oldenburg ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten gegen das Urteil verworfen. Das bestätigte am Montag Richterin Dr. Melanie Bitter, Sprecherin des Landgerichts.

Wie berichtet, hatte die 1. Große Strafkammer des Landgerichts den 27-Jährigen im November wegen Vergewaltigung, besonders schwerer Vergewaltigung, gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen, Körperverletzung in zwei Fällen sowie wegen Bedrohung zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.

Der Angeklagte hatte die 16-jährige Deutsche im Beisein eines Imams am Telefon geheiratet. Doch die Ehe lief nicht rund. Dafür waren offenkundig unterschiedliche kulturelle Vorstellungen verantwortlich.

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Der 27-Jährige hatte der 16-Jährigen verboten, zusammen mit Freundinnen in die Disco zu gehen. Sie ging aber trotzdem. Das sollte sie zu spüren bekommen. Den Feststellungen zufolge schlug der Angeklagte mit einem Metallrohr so heftig auf die Beine und Arme der 16-Jährigen ein, dass das Rohr zerbrach. Das Gericht war auch davon überzeugt, dass der 27-Jährige die Jugendliche mehrmals vergewaltigt hat.

In einem Fall soll er der 16-Jährigen ein Messer vorgehalten und sie dann vergewaltigt haben. Der Angeklagte leitete aus dem Umstand, dass er mit der 16-Jährigen nach islamischem Recht verheiratet war, besondere Rechte ab. Die Gewaltanwendungen hatte er bestritten. Das Gericht aber war davon überzeugt, dass es sehr wohl zu den Vergewaltigungen und Körperverletzungs-Delikten gekommen war. Der Bundesgerichtshof sah das jetzt genauso. Deswegen wurde die Revision des Angeklagten auch als unbegründet verworfen.

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