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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Bombenalarm In Ellenserdammersiel: Heute entscheidet der Sprengmeister

13.05.2017

Ellenserdammersiel Sie haben sich akribisch vorbereitet. Die Verwaltung der Gemeinde Bockhorn, Polizei, Rettungsdienst und die Freiwillige Feuerwehr sind im Fall der Fälle auf alle Eventualitäten vorbereitet. Denn am Sonntag könnte Großes auf sie zukommen.

Entpuppen sich die großen Metallteile, die bei Vermessungsarbeiten während des Ausbaus der Bahnstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven unter dem Gleis gefunden worden waren, als Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg, tritt eine Evakuierungs- und Sperraktion in Kraft, die das südliche Friesland seit über 70 Jahren nicht erlebt hat. Auf allen Strecken drohen lange Staus.

Müssen die vermeintlichen Bomben entschärft oder geborgen werden, wird am Sonntag, 14. Mai, ab 9 Uhr die Autobahn 29 zwischen den Anschlussstellen Varel/Bockhorn und Zetel dicht gemacht. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Auch alle Straßen im Radius von 1000 Metern um die Fundstelle sind dann unpassierbar. Die 120 Anwohner müssen ihre Häuser verlassen bis Entwarnung gegeben wird.

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Die Vorarbeiten begannen am heutigen Samstag um 5 Uhr früh. Arbeiter der Deutschen Bahn bauen die Gleise ab. „Danach wird der Schotter entfernt und die Fundstelle freigelegt“, erläutert Bauüberwacher Ralph Blumroth. Anschließend rollen die Bagger an, um die mit Spundwänden eingefassten Metallstücke – sie liegen in drei beziehungsweise sechs Metern Tiefe – freizulegen. Danach entscheidet der Sprengmeister Hans Mohr, wie es weitergeht.

Ist es nur harmloses Metall, wird die Aktion abgeblasen. Ist es Sprengstoff, werden die Bomben am Sonntag ab 9 Uhr entschärft, geborgen oder wenn nötig sogar kon­trolliert gesprengt.

„Dann werden alle großen und kleinen Straßen sowie Feldwege im Sperrkreis abgeriegelt. Sie sind weder für Autofahrer noch für Radfahrer oder Fußgänger passierbar“, sagt Anke Emken, Leiterin des Bockhorner Ordnungsamtes. Die Gemeinde ist als Gefahrenabwehrbehörde in diesem Fall zuständig.

Die Ordnungskräfte der Verwaltung werden durch Polizisten bei der Evakuierung und der Absicherung unterstützt. Sie sorgen dafür, dass der Evakuierungsbereich frei bleibt. „Gegen Passanten, die den Sperrbereich betreten, werden sie einen Platzverweis aussprechen“, sagte Andrea Papenroth am Freitag zu den Konsequenzen.

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