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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Tierrettung in Tettens: Hilfe für Hund und Katze in höchster Not

02.11.2020

Tettens Seit fünf Jahren gibt es den Tier-Notruf, der im Ruhrgebiet und parallel in Tettens beheimatet ist.

Angefangen hat alles damit, dass Organisator Jörg Schlüter aus Hattingen auf der Autobahn gesehen hat, wie ein Katzenjunges aus einem fahrenden Auto geworfen wurde. Das war die Motivation für ihn, sich mit dem Thema Tiernotrettung zu beschäftigen.

Als Kreisbeauftragter im Katastrophenschutz bei den Maltesern im Ennepe-Ruhr-Kreis bot sich ihm die Gelegenheit, etwas Neues aufzubauen. Der Verein wurde 2015 gegründet und nach großer Euphorie vieler Interessierter blieb bald nur noch ein harter Kern übrig, der sich ernsthaft den Aufgaben der Notfallversorgung von Haustieren, dem Transport zum Tierarzt oder in eine Tierklinik, der Sicherung freilaufender Hunde oder Kursen wie „Erste Hilfe am Hund“ widmete.

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Spektakulärster Fall bisher ist aus Sicht von Schlüter die Rettung eines Hundes von Wangerooge mit einem Boot der DGzRS und dem Einsatz seiner Organisation an Land bis in die Tierklinik in Oldenburg. Grund war eine Magendrehung bei dem Hund – „da kam es auf jede Minute in dieser Situation an“. Der Hund überlebte und erfreute sich weitere vier Jahre seines Lebens.

Die Mitglieder der Tiernotrettung sind ausgebildet als Tierersthelfer und in einer weiteren Stufe als Tiernotfallsanitäter. Katzen und Hunde bilden den Schwerpunkt der Hilfseinsätze.

„Mit entsprechend ausgestatteten Rettungsfahrzeugen aus dem allgemeinen Rettungsdienst, die für Tiere umgerüstet wurden, können die Einsatzkräfte den Tieren optimale Versorgung gewährleisten“, freut sich Schlüter.

Inzwischen gibt es in Tettens zwei stationierte Fahrzeuge mit zwölf ehrenamtlich oder auf Honorarbasis tätigen Mitarbeitern. Weitere Standorte finden sich in Viersen, Bochum und Hamburg. Seit dem 1. Oktober ist ein Rettungswagen in Timmel stationiert, mit dem die westliche Region von Ostfriesland – Emden, Leer und Norden bis Aurich – von der Tierrettung versorgt wird.

Für Transporte in die weit entfernte Tierklinik nach Posthausen – einzige Tierklinik mit 24-Stunden-Dienst für die Region – wird nach wie vor der speziell für Intensiv- und Notfalltransporte ausgestattete Tier-Rettungswagen aus dem Wangerland hinzugezogen.

Der Verein finanziert sich durch die Beiträge der Mitglieder, Kooperationen mit Tierheimen und durch Zahlungen für erbrachte Leistungen.

Während der Corona-Pandemie habe sich die Einsatztätigkeit seit März erheblich verringert, da viel weniger Gäste mit ihren Tieren an der Küste zu finden gewesen seien, findet der Vorsitzende.

Schlüters Wünsche: Eine stärkere Einbindung in die allgemeine Rettungskette von Feuerwehr und Katastrophenschutzorganisationen, um auch Tieren in besonderen Situationen mehr gerecht zu werden. Und Schlüter wünscht sich Kooperation mit den Kommunen, wenn es um Tiertransporte von Fundtieren in Tierheime geht – „die werden häufig nicht tiergerecht über die Bauhöfe der Gemeinden abgewickelt“.

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