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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Flugplatz In Upjever: Büffel hilft Elefant aus der Patsche

11.04.2019

Upjever Der Flugplatz Upjever ist zwar außer Betrieb und entwidmet – aber als Flugplatz immer noch vorhanden. Die Flugzeuge, die hier zu sehen sind, fliegen auch nicht mehr, sondern sind als Übungsgerät in die Landschaft drapiert: Ein Kampfjet „Tornado“, bei dem das Fahrwerk nicht ausgefahren ist, steckt nach einer Bruchlandung im Morast. Ein flugunfähiger Hubschrauber und eine große Transportmaschine „Transall“ sind ebenfalls auf dem Übungsgelände neben der Landebahn in Position gebracht. Dazwischen abgefallene Flugzeugtanks und Triebwerksteile, die geborgen werden müssen.

„Upjever ist der ideale und auch einzige Standort, an dem eine solche Bergeübung stattfinden und acht Unfallszenarien gleichzeitig dargestellt werden können“, sagt Oberstleutnant Michael Müller. Die Bergeübung „Elephant Recovery“ wäre auf Plätzen, auf denen noch Flugbetrieb herrscht, gar nicht möglich.

Michael Müller vom Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ aus Laage ist als Projektoffizier Leiter der inzwischen 13. Bergeübung „Elephant Recovery“, an der in dieser Woche in Upjever rund 150 Soldaten aus 21 Verbänden aller drei Teilstreitkräfte – Luftwaffe, Heer und Marine – teilnehmen. Darunter auch vom Österreichischen Bundesheer, der Schweizer Armee und aus England. Das Objektschutzregiment der Luftwaffe „Friesland“ als „Gastgeber“ und „Platzherr“ ist an dieser Übung nur indirekt beteiligt.

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Wenn nach Unfällen und Zwischenfällen mit Luftfahrzeugen Piloten und Besatzung gerettet sind, dann rücken die Experten an, die das Fluggerät bergen. Die es je nach Witterung und Umgebung wieder aufrichten oder soweit vorbereiten, dass es mit anderem Großgerät geborgen und abtransportiert werden kann. „Sinn der Übung ist nicht das Zusammenkehren von Schrott“, betont Müller. Es gehe vielmehr darum, die Unglücks-Maschinen so zu bergen, dass sie anschließend wieder instandgesetzt werden können. Dazu müssen zum Beispiel Traversen eingebaut oder Hebekissen herangeschafft werden. Auch Kräne und Bergepanzer kommen zum Einsatz, wenn Absturzort und Untergrund es erlauben.

Elefanten-Bergung („Elephant Recovery“) heißt die Übung, weil die Trainingsobjekte wie das Transportflugzeug C-160 „Transall“ die „Elefanten“ unter den Maschinen sind und entsprechend große Bergefahrzeuge – Hubschrauber, Schwerlastkrane, Transporter und Bergepanzer wie der „Büffel“ – den „Elefanten“ aus der Patsche helfen.

Seit 2005 findet diese Übung – mit zwei Unterbrechungen – unter Federführung des Luftwaffentruppenkommandos für die Fliegenden Verbände jährlich auf dem Fliegerhorst Upjever statt.


  www.youtube.com/nwzplay 
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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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